Aktuelle Neuigkeiten und Nachrichten aus der Bauwirtschaft und dem Stahlhandel :
 

 

18.06.2021
Wie letzte Woche angedeutet, sind die neuen Safeguard-Quoten fĂŒr den Zeitraum bis zum 30.06.2024 mit Wirkung ab dem 01.07.2021 festgelegt worden.
Die Quoten wurden um 3% erhöht; ansonsten sind alle Regelungen und somit auch ggf. Strafzölle unverÀndert geblieben.
Bei vielen Marktteilnehmern ist die VerlĂ€ngerung der Quoten angesichts der derzeitigen Marktsituation auf UnverstĂ€ndnis getroffen, jedoch wurde zum Ausdruck gebracht, daß sich die VerhĂ€ltnisse auch irgendwann wieder normalisieren werden und es dann den europĂ€ischen Wirtschaftsraum vor Dumping-Mengen aus dem Nicht-EU-Ausland zu schĂŒtzen gilt. Schließlich geht es ja auch um viele Industriestandorte und ArbeitskrĂ€fte in der EU, die ansonsten in Gefahr geraten wĂŒrden, wie dies vor einigen Jahren noch der Fall war.
 

11.06.2021
Die EuropĂ€ische Kommission hat der Welthandelsorganisation WTO mitgeteilt, daß die zum 30.06.2021 auslaufenden Regelungen ĂŒber ImportbeschrĂ€nkungen verschiedener Handelsprodukte (darunter auch Stahl) bis 2024 verlĂ€ngert werden sollen. Vorgesehen ist allenfalls eine jĂ€hrliche Anpassung der Quoten um 3%.
Wir werden Sie informieren, sobald die offiziellen Verlautbarungen und Quotierungen feststehen.
 

31.05.2021
Ganz bewußt haben wir in den letzten Wochen uns nicht mit News zu Wort gemeldet, weil diese nur weitere Materialverknappungen und Preissteigerungen zum Inhalt gehabt hĂ€tten. Dies hĂ€tte mit ziemlicher Sicherheit zu weiteren PanikkĂ€ufen gefĂŒhrt, die die angespannte Marktlage zusĂ€tzlich belastet hĂ€tten.
Wir haben es daher vorgezogen, im persönlichen GesprĂ€ch mit unseren Kunden und GeschĂ€ftsfreunden die aktuelle Marktentwicklung zu erörtern, um nicht unnötig Unruhe in den Markt zu bringen. HierfĂŒr haben andere ja schon in ausreichendem Maße gesorgt.

Dennoch wollen wir heute wieder einmal einen aktuellen Ausblick wagen.
ZunÀchst : Ja, es gibt noch Betonstahl. Und es gibt eigentlich sogar genug Betonstahl.
Allerdings verhĂ€lt es sich derzeit so, daß das teils ungebremste Kaufverhalten einiger Marktteilnehmer, das sehr an die HamsterkĂ€ufe von Klopapier im letzten Jahr erinnert, nicht nur die Stahl- und Walzwerke sowie Weiterverarbeiter an die Grenzen der ProduktionskapazitĂ€ten gebracht hat sondern auch diese Mengen mangels Frachtraum nicht zeitgerecht zur Auslieferung gebracht werden konnten.
Dies hat dann natĂŒrlich auch zu weiter steigenden Preisen gefĂŒhrt und diese Entwicklung hĂ€lt derzeit noch an und wird die Marktteilnehmer, die nicht rechtzeitig disponiert oder entsprechende Lagermöglichkeiten haben, wohl irgendwann in Schwierigkeiten bringen.

Von daher möchten wir an Sie appellieren, mit Weitblick Ihren Bedarf zu disponieren, um die Preise nicht weiter in die Höhe zu treiben und die Versorgungssituation weiterhin angespannt zu lassen. Dann können dringende BedarfsfĂ€lle auch wieder in ĂŒberschaubaren LieferzeitrĂ€umen ausgeliefert werden.

Wir werden in den letzten Tagen oft gefragt, wie die derzeitige Situation weitergeht und wann die Preissteigerungen zum Stillstand kommen werden. Hierauf gibt es keine seriöse Antwort, zumal ein großer Einfluß auf die hiesige Versorgungssituation dadurch ausgeĂŒbt wird, daß aktuell kein Importdruck besteht, da besonders die asiatischen MĂ€rkte nach wie vor große Mengen aus Europa abziehen und selbst die USA mit einer langsam wieder anspringenden Konjunktur an den Markt zurĂŒckkehren. Auch ist die Baukonjunktur in Exportnationen mittlerweile wieder so gut, daß hier keine oder nur wenig Notwendigkeit besteht, Stahlmengen nach Europa zu exportieren.

Von daher können wir Ihnen nur anraten, nicht zu spekulieren sondern auf Basis der jeweils aktuellen Wiederbeschaffungspreise zu kalkulieren.
Auch weiterhin stehen wir Ihnen im persönlichen GesprĂ€ch gerne fĂŒr weitere Informationen und EinschĂ€tzungen unsererseits zur VerfĂŒgung.
 

07.05.2021
Wir hatten in den letzten Wochen ja regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die Verknappung von Vormaterial und daraus resultierend verlĂ€ngerte Lieferzeiten und steigende Preise fĂŒr BewehrungsstĂ€hle berichtet.
Da auch andere europĂ€ische Staaten und insbesondere die asiatischen Staaten zunehmend Vormaterialien und Fertigprodukte suchen, sorgt dies weiter fĂŒr eine knappe Vormaterialversorgung der Hersteller.
Diese Entwicklung hĂ€lt nicht nur an, sie beschleunigt sich derzeit auch noch. Ein Grund hierfĂŒr ist sicherlich auch eine gewisse “HamstermentalitĂ€t”, denn aktuell haben viele Kunden wegen befĂŒrchteter LieferengpĂ€sse ĂŒberdurchschnittlich viel Material geordert, was die Produktions- und LieferfĂ€higkeit der Herstellerwerke sehr strapaziert und damit auch fĂŒr weiter stark ansteigende Materialpreise sorgt.
Die Eisenerzpreise, die seit dem letzten Jahr kontinuierlich angestiegen sind, haben diese Woche das “Allzeit-Hoch” aus dem Jahr 2011 ĂŒbertroffen und ein Ende dieser Entwicklung ist derzeit noch nicht in Sicht (siehe nachfolgende Graphik).
Auch Stahlschrott hat sich in den letzten Wochen kontinuierlich verteuert, sodaß in den nĂ€chsten Wochen auch weiterhin mit steigenden Stahlpreisen zu rechnen ist.

Eisenerzpreise 2021

Graphik : Entwicklung der Eisenerzpreise Januar bis Anfang Mai 2021
















Wir empfehlen unsere Kunden, die erteilten AuftrĂ€ge rechtzeitig und unter der BerĂŒcksichtigung der verlĂ€ngerten Lieferzeiten abzurufen, damit eine Versorgung gesichert werden kann.

28.04.2021
Presseberichten zufolge hat die indische Regierung die temporÀre Stillegung von Stahlproduktionen angeordnet.
Grund hierfĂŒr sei zum einen der Bedarf an Sauerstoff fĂŒr die Versorgung von Covid-Erkrankten, der ebenfalls fĂŒr die Produktion in Stahlwerken benötigt wird und zum anderen solle hiermit die LuftqualitĂ€t verbessert werden, um die Belastung fĂŒr Erkrankte zu verringern.
Da Indien einer der grĂ¶ĂŸten Stahlproduzenten der Welt ist, kann noch nicht abgesehen werden, welche Auswirkung dies auf die globalen StahlmĂ€rkte haben wird.
Zusammen mit der heutigen AnkĂŒndigung des chinesischen Finanzministeriums (siehe vorherige Mitteilung) bergen solche Maßnahmen angesichts des derzeit steigenden Stahlverbrauchs unter UmstĂ€nden große Risiken fĂŒr die weltweite Versorgung mit Stahlprodukten. FĂŒr manche Produkte (besonders Bleche und nichtrostende StĂ€hle) werden bereits heute Walz- und Liefertermine im SpĂ€therbst und Winter genannt.
 

28.04.2021
China hat am heutigen Tage verkĂŒndet, daß die bislang gewĂ€hrten NachlĂ€sse auf die staatliche Mehrwertsteuer fĂŒr Exporte mit Wirkung vom 01. Mai entfallen.
DarĂŒber hinaus sollen Importzölle auf verschiedene Produkte, darunter auch Stahl und Schrott zum selben Termin entfallen.
Mit diesen Maßnahmen will China den inlĂ€ndischen Markt stĂ€rken und hierfĂŒr mehr Importe von Rohstoffen und Fertigwaren in Anspruch nehmen und im Gegenzug weniger Waren exportieren.
Dies könnte die aktuell angespannte Situation auf den StahlmĂ€rkten zusĂ€tzlich anheizen und fĂŒr weitere Verknappung bestimmter StĂ€hle und damit verbunden Preiserhöhungen sorgen.
 

26.04.2021
FĂŒr den Monat Mai wird allgemein von zumindest stabilen, durchaus aber auch weiterhin steigenden Materialpreisen fĂŒr BetonstĂ€hle ausgegangen. Die Versorgungssituation hat sich nicht gebessert, sodaß weiterhin mit lĂ€ngeren Lieferzeiten zu rechnen ist.
Insbesondere die internationale Nachfrage nach Stahlprodukten sorgt nach wie vor fĂŒr die aktuelle Preissituation und es ist nicht absehbar, wann sich diese Lage wieder beruhigt.
 

19.04.2021
Aus den Medien und der Presse war in den letzten Tagen ja zu erfahren, daß neben Stahlprodukten auch immer mehr EngpĂ€sse bei der Beschaffung von Holz und DĂ€mmstoffen auftreten.
Diese Tatsache spiegelt auch die seit Wochen bekannte RealitĂ€t wider, daß es nach wie vor lĂ€ngere Lieferzeiten aufgrund der starken Nachfrage nach Betonstahl und Baustahlmatten gibt. Insbesondere bei Betonstahl im Ring und Baustahlgewebematten haben sich die Lieferzeiten nochmals verlĂ€ngert. FĂŒr Listenmatten, die speziell auf Kundenwunsch geschweißt werden, muß derzeit mit 4-5 Wochen Produktionsvorlauf gerechnet werden.
Auch bei Frachtraum in bestimmte Regionen ist die Beschaffung von SattelzĂŒgen schwieriger geworden.
Wir empfehlen unseren Kunden, AuftrÀge rechtzeitig zu spezifizieren, damit eine halbwegs termingerechte Belieferung möglich ist.
 

14.04.2021
Die Polizei warnt vor gefÀlschten SMS, die neuerdings im Umlauf sind und Schadsoftware auf Mobiltelefonen und Tablets einschleusen könnten.
Es handelt sich zumeist um SMS, in deren Text angegeben ist, daß ein Paket angekĂŒndigt ist und man die Nachverfolgung fĂŒr dieses Paket aufrufen soll. Ein Klick auf den beigefĂŒgten Link kann auf den MobilgerĂ€ten eine Schadsoftware installieren, die dann die SMS an alle im Kontaktordner gespeicherten Mobilfunknummern weiterleitet.
Die Polizei rĂ€t, nicht auf diese Links zu klicken und diese SMS umgehend zu löschen, da Paketdienstleister gewöhnlich ihre Nachverfolgung mit den entsprechenden nachprĂŒfbaren Daten per eMail und nicht per SMS schicken. Weiterhin empfiehlt die Polizei, in den Systemeinstellungen der MobilgerĂ€ten eine Drittanbietersperre fĂŒr Apps zu aktivieren, um die versehentliche Installation solcher Schadsoftware zu unterbinden.
 

06.04.2021
Die Walzdrahtpreise haben fĂŒr den Monat April erneut leicht angezogen.
Somit dĂŒrften Spekulationen ĂŒber kurzfristige Preissenkungen fĂŒr Walzdrahtprodukte wie Baustahlmatten, Ringmaterial KR oder GittertrĂ€ger kaum realistisch sein.
Auch fĂŒr warmgewalzte Coils wurden bereits von mehreren Stahlwerken leichte Preiserhöhungen fĂŒr den April angekĂŒndigt. Bei Ringmaterial WR ist nach wie vor die Versorgungssituation teilweise angespannt, da ein deutscher Hersteller nach einer Produktionsumstellung nach wie vor technische Probleme hat und somit nicht die vollen ProduktionskapazitĂ€ten zur VerfĂŒgung stehen.
 

31.03.2021
Entweder war es nur ein verfrĂŒhter Aprilscherz oder die Meldung war Ă€hnlich einem Virus zu schnell aus einem Marketing-Labor entfleucht. Am gestrigen Tage hat eine angebliche Pressemitteilung von Volkswagen fĂŒr reichlich Verwirrung gesorgt.
Mit der MarkteinfĂŒhrung des neuen, elektrisch angetriebenen PKW “ID4” wolle Volkswagen sich in den USA nun in “Voltswagen of America” umbenennen. Netter Scherz aber wohl kaum realistisch.
VW hat sich mittlerweile fĂŒr diese irrefĂŒhrende Pressemitteilung entschuldigt.
 

29.03.2021
Nach fast einer Woche der Blockade ist es den BergungskrÀften gelungen, das im Suezkanal auf Grund gelaufene Containerschiff wieder freizubekommen und damit die Durchfahrt durch den Kanal wieder zu ermöglichen.
Mehr als 350 Schiffe hatten seit einer Woche auf ihre Weiterfahrt warten mĂŒssen und viele Warenströme und Lieferketten sind durch die Verzögerung betroffen. Manche Warenlieferung soll sich durch die Havarie um bis zu 6 Wochen verzögern.
Der genaue Schaden lĂ€ĂŸt sich nicht beziffern, jedoch geht die Allianz-Versicherung von einer Schadenhöhe von 6-10 Milliarden Dollar pro Woche aus.
Als besonderes Problem wird nun eine Verknappung von Containern fĂŒr die Seefracht angesehen, denn durch die Verzögerungen bei der Zustellung der schwimmenden Waren fehlen diese Container nun fĂŒr AnschlußauftrĂ€ge.
Erschwerend kommt hinzu, daß es offenbar nur noch 2 chinesische Firmen gibt, die Überseecontainer herstellen und so dieser Mangel nicht kurzfristig behoben werden kann.
 

24.03.2021
Auf der gestrigen Videokonferenz der Bundesregierung und der MinisterprĂ€sidenten wurden der GrĂŒndonnerstag und der Ostersamstag als sogenannte “Ruhetage” festgelegt, an denen alle fast GeschĂ€fte geschlossen bleiben sollten.
Dies hĂ€tte bedeutet, daß auch die Firma Lotter und somit auch das VerkaufsbĂŒro in Frankfurt wie auch die Betriebe unserer Kunden geschlossen geblieben und an diesen Tagen folglich auch keine Warenlieferungen an unsere Kunden möglich gewesen wĂ€ren.
Heute nun hat Bundeskanzlerin Merkel verfĂŒgt, daß aufgrund der Kurzfristigkeit und kaum umzusetzenden Maßnahmen von diesen “Ruhetagen” nun doch Abstand genommen wird.
Die fĂŒr den 01.04.2021 eingetakteten Lieferungen werden also wie erwartet ausgeliefert und unser VerkaufsbĂŒro steht Ihnen auch an diesem Tage vollumfĂ€nglich zur VerfĂŒgung.
 

23.03.2021
Eines der grĂ¶ĂŸten Containerschiffe der Welt ist gestern im Suezkanal, der das rote Meer und das Mittelmeer verbindet und eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt ist, auf Grund gelaufen.
Die 400 m lange und 59 m breite “
MV Ever Given” einer taiwanesischen Reederei ist in einem Sandsturm und wegen eines Stromausfalls an Bord manövrierunfĂ€hig geworden und wurde durch die starken Winde im Kanal quergestellt, sodaß der Suezkanal auf seiner gesamten Breite durch das nun teilweise auf Sand liegende Schiff blockiert ist.
Infolge dieser Blockade haben die internationalen Ölpreise angezogen.
Es ist noch nicht klar, wie lange die Bergung in Anspruch nehmen wird und wann diese Route wieder befahrbar sein wird.
Fest steht, daß bereits jetzt ĂŒber 100 Schiffe vor und hinter der Blockade liegen und auf die Weiterfahrt warten und somit die geladenen Waren nur mit erheblicher Verzögerung die EmpfĂ€nger erreichen werden.
Inwieweit hiervon auch Stahl-, Erz- und Schrottlieferungen betroffen sind, lĂ€ĂŸt sich aktuell noch nicht feststellen.
 

15.03.2021
Die Schrottpreise fĂŒr den Monat MĂ€rz haben wieder spĂŒrbar angezogen und die “Delle” aus dem Februar mehr als ausgeglichen. Es ist daher weiterhin von  stabilen Preisen auf hohem Niveau oder eventuell auch noch leichten Preissteigerungen auszugehen.
Die Versorgungssituation mit BewehrungsstÀhlen ist auch weiterhin etwas angespannt.
Die NachfragetĂ€tigkeit und der Verbrauch sind immer noch auf einem recht hohen Niveau, sodaß die Herstellerwerke zumeist direkt aus der Produktion ausliefern und keine Werkslager in großem Umfang anlegen können.
Auch Walzdraht ist nach wie vor etwas knapp, sodaß insbesondere bei Baustahlmatten und auch Ringmaterial mit verlĂ€ngerten Lieferzeiten zu rechnen ist.
Es wird auch zunehmend ĂŒber die schwierige Beschaffung von geeignetem Frachtraum geklagt, sodaß sich hierdurch auch die Lieferzeiten unter UmstĂ€nden je nach Destination etwas verlĂ€ngern. Die in den letzten Wochen gestiegenen Kraftstoffpreise werden zudem in absehbarer Zeit zu Preiserhöhungen bei den Frachtraten fĂŒhren.

Insgesamt ist in den nÀchsten Wochen also mit einer unverÀnderten oder leicht ansteigenden Preissituation mit etwas lÀngeren Lieferzeiten auszugehen.
 

01.03.2021
Wir hatten ja bereits kĂŒrzlich darauf hingewiesen, daß es aktuell keinen nachvollziehbaren Grund gibt, auf nachhaltig sinkende Vormaterial- und Betonstahlpreise zu spekulieren.
Nach dem Ende des chinesischen Neujahrsfestes haben nun auch auf den internationalen RohstoffmĂ€rkten die Preise wieder angezogen und man muß davon ausgehen, daß dies auch Auswirkungen auf die Stahlpreise in Europa haben wird. Die ersten Stahlproduzenten haben infolge dessen auch bereits fĂŒr diese Woche die RĂŒcknahme von ausstehenden Angeboten sowie die ersten Preiserhöhungen angekĂŒndigt.
Die Walzdrahtversorgung weiterverarbeitender Betriebe hat sich nur leicht verbessert, sodaß nach wie vor mit verlĂ€ngerten Lieferzeiten wegen der mangelnden Sortierung zu rechnen ist.
Auch wird aktuell von verlÀngerten Lieferzeiten von Ringmaterial wegen der starken Nachfrage berichtet.
 

15.02.2021
Nach wie vor ist die Versorgungssituation von weiterverarbeitenden Betrieben nicht zufriedenstellend.
Insbesondere ProduktionsstĂ€tten von Lagermatten haben nach wie vor erhebliche RĂŒckstĂ€nde bei Walzdrahtlieferungen, sodaß die Sortierung immer noch nicht gegeben ist. Es ist daher auch in den nĂ€chsten Tagen weiterhin mit Verzögerungen bei der Belieferung mit Walzdrahtprodukten wie z.B. Baustahlmatten und Ringmaterial KR zu rechnen.
 

01.02.2021
Die Schrottpreise hatten sich in den letzten beiden Wochen etwas stabilisiert und regional in EinzelfĂ€llen sogar leicht nachgegeben. Dies hat bei einigen Marktteilnehmern zu Spekulationen gefĂŒhrt, die aktuell aber nicht nachvollziehbar sind, zumal die Stahlwerke ihren Auftragsbestand aus den zuvor gekauften Schrottmengen zu höheren Preisen erschmelzen mĂŒssen. Solche Spekulationen auf nachhaltig fallende Schrott- und Stahlpreise sind aktuell nicht nachvollziehbar.
Eine Entwicklung, dies sich aber in den nÀchsten Wochen gegenteilig auswirken könnte, ist die derzeitige Hochwassersituation in Deutschland.
Da Schrott und Walzdraht zu einem bedeutenden Teil ĂŒber die Binnenschifffahrt zu den Werken und VerarbeitungsstĂ€tten transportiert wird, ist es bereits zu den ersten EngpĂ€ssen gekommen.
Auch hat sich Frachtraum in der Seeschifffahrt verteuert, weil durch die gute Konjunktur in Asien ein erhöhter Bedarf an Frachtraum auf See besteht.
Walzdrahtverarbeitende ProduktionsstĂ€tten haben bereits verlauten lassen, daß aufgrund ausbleibender Lieferungen von Vormaterial die Produktion von Endprodukten wie z.B. Ringmaterial KR und Betonstahlmatten sich die Liefertermine nicht unerheblich verlĂ€ngern bzw. man will aktuell keine neuen AuftrĂ€ge annehmen, von denen man nicht weiß, daß man sie zeit- und mengenmĂ€ĂŸig erfĂŒllen kann.
 

26.01.2021
Das EU-Parlament hat letzte Woche Regelungen verabschiedet, die die VerhÀngung von Strafzöllen auf auslÀndische Waren unabhÀngig von Entscheidungen der Welthandelsorganisation (WTO) ermöglicht. Die kurzfristige Zustimmung des EU-Ministerrates gilt als sicher.
Diese Regelungen sind eine Reaktion auf die Berufung von zwei US-Juristen in das WTO-Berufungsgericht, aufgrund dessen mit einer Blockadehaltung der Amerikaner bei WTO-Entscheidungen ĂŒber Strafzölle gerechnet werden muß.
 

25.01.2021
Das chinesische Handelsministerium hat neue Verordnungen in Kraft gesetzt, nach denen sowohl chinesische als auch auslĂ€ndische Unternehmen mit Strafen belegt werden können, sofern sich diese HandelsbeschrĂ€nkungen oder Sanktionen, die von den USA verhĂ€ngt worden sind, unterwerfen. Mit diesen Verordnungen sollen inlĂ€ndische, chinesische Unternehmen gegen auslĂ€ndische Sanktionen geschĂŒtzt werden.
Seitens der deutschen Wirtschaft wird befĂŒrchtet, daß man kĂŒnftig zwischen amerikanischen und chinesischen StĂŒhlen sitzen könne und sich fĂŒr eine der beiden Seiten entscheiden und hierzu abwĂ€gen mĂŒsse, welche Sanktionen “preiswerter” sein könnten.
 

25.01.2021
Die Rohstoffpreise sind nach wie vor auf einem hohen Niveau stabil.
Entsprechend haben sich auch die Stahlpreise in den letzten beiden Wochen auf einem nahezu gleichbleibenden Niveau stabilisiert.
Es wird aber zunehmend von Werksseite berichtet, daß Abmessungen bei Betonstahl oder Sorten bei Betonstahlmatten derzeit nicht oder nur mit lĂ€ngeren Lieferzeiten verfĂŒgbar sind. Hintergrund hierfĂŒr ist die nach wie vor gute NachfragetĂ€tigkeit und die noch auszuliefernden Abrufe der letzten Wochen sowie eine Knappheit an Walzdraht fĂŒr die Herstellung von Ringmaterial KR, Baustahlmatten und GittertrĂ€gern.

In der letzten Woche wurde von Schrottkontrakten berichtet, die leicht unter den Vorwochen notiert hatten. Dies lag vor allem auch darin begrĂŒndet, daß die chinesischen HĂ€fen momentan ĂŒberfĂŒllt sind und Schiffe nicht gelöscht werden können. Entsprechend wurde Schrottladungen zu etwas gĂŒnstigeren Konditionen zu anderen Destinationen auf der Welt umgeleitet. Es ist aber davon auszugehen, daß dies nur ein kurzfristiger Effekt sein wird, sodaß die Schrottpreise kurzfristig wieder steigen könnten.
Mit einer nachhaltigen Entspannung der Preissituation fĂŒr Betonstahl und Betonstahlmatten ist nach wie vor in den nĂ€chsten Tagen und Wochen nicht zu rechnen.
 

05.01.2021
Die russische Regierung plant, zum 01.02.2021 die bereits bestehende Exportsteuer auf Schrott zu verdreifachen.
Mit diesem Schritt sollen Schrottexporte so weit verteuert werden, daß die im Inland dringend benötigten Schrottmengen eher in Russland verbleiben als ins Ausland exportiert zu werden.
Die Maßnahme soll zunĂ€chst fĂŒr ein halbes Jahr gelten.
 

04.01.2021
Die Preissituation hat sich insbesondere aufgrund der starken Nachfrage aus dem asiatischen Raum ĂŒber die Jahreswende weiter verschĂ€rft. Aber auch die inlĂ€ndische Nachfrage nach Betonstahl ist nach wie vor auf hohem Niveau, weil auch die Bauwirtschaft bislang sehr robust durch die Pandemie-Krise gekommen ist und entsprechend der Bedarf an Betonstahl und Baustahlmatten nach wie vor hoch ist.
Bei einigen Bewehrungsprodukten ist mittlerweile eine Verdoppelung der Grundpreise seit November 2020 zu beobachten. Legierungselemente fĂŒr nichtrostende StĂ€hle erfahren derzeit ebenfalls massive Preiserhöhungen.

Auch muß fĂŒr einige Produkte nach wie vor mit lĂ€ngeren Lieferzeiten gerechnet werden.
Wir empfehlen unseren Kunden daher, AbrufauftrÀge kurzfristig einzuteilen, damit die Materialversorgung sichergestellt ist.
 

14.12.2020
Die Rohstoffpreise befinden sich nach wie vor auf einem steilen Weg nach oben.
Entsprechend steigen auch die Betonstahlpreise derzeit tÀglich weiter an.
Einige Herstellerwerke können angesichts der unklaren Versorgungssituation und der nicht vorhersehbaren Preisentwicklung der nÀchsten Wochen aktuell keine Preise mehr abgeben und keine AuftrÀge mehr buchen.
Insbesondere bei Bewehrungsprodukten, die aus Walzdraht hergestellt werden (Lager- und Listenmatten, Bewehrungsdraht und GittertrĂ€ger) ist nicht auszuschließen, daß es im Januar zu LieferengpĂ€ssen kommen könnte.
Das Buchungsverhalten vieler Marktteilnehmer heizt diese Entwicklung noch zusĂ€tzlich an, sodaß hierdurch zusĂ€tzlicher Druck entsteht.
Es ist zu vermuten, daß in den nĂ€chsten Wochen keine Entspannung zu erwarten ist.
 

07.12.2020
Rohstoffe zur Stahlherstellung erleben dieser Tage ungeahnte HöhenflĂŒge.
Eisenerz hat am Wochenende mit ĂŒber $/to 140 einen neuen Höchststand der letzten 5 Jahre erreicht.
Auch Schrott ist momentan nicht stĂ€ndig in der gewĂŒnschten QualitĂ€t und Menge verfĂŒgbar, sodaß die Preise hier auch ansteigen.
Die GrĂŒnde hierfĂŒr sind sicherlich vielfĂ€ltig aber vor allem darin zu suchen, daß der schwĂ€chelnde Automobilabsatz dieses Jahr dazu gefĂŒhrt hat, daß weniger Altautos verschrottet worden sind und auch AltgerĂ€te von KonsumgĂŒtern sind dieses Jahr weniger dem Schrottkreislauf zugefĂŒhrt worden. Aber auch die stark anziehende Konjunktur und damit Stahlproduktion in Asien und hierbei vor allem in China sorgt fĂŒr eine wachsende Nachfrage nach diesen Rohstoffen bei geringerem Angebot.
Es ist in den nÀchsten Wochen daher bei gleichbleibend hohem Bedarf mit weiterhin steigenden Rohstoff- und somit auch höheren Stahlpreisen zu rechnen.
 

27.11.2020
Im Jahr 2018 hatte China die Einfuhr von bis zu 32 verschiedenen festen Wert- und Abfallstoffen - darunter auch Stahl- und Kupferschrott - unterbunden. Grund hierfĂŒr waren neue QualitĂ€tsanforderungen an die Zusammensetzung von festen AbfĂ€llen und Schrott und auch, daß man mit einer solchen Maßnahme den Druck auf die internationalen MĂ€rkte ausĂŒben wollte.
Vorgestern haben mehrere chinesische Ministerien und Kommissionen die EinfuhrbeschrĂ€nkungen fĂŒr diese Wertstoffe und festen AbfĂ€lle zum Jahresende beendet, sodaß mit dem Beginn des nĂ€chsten Jahres die chinesische Wirtschaft wieder ohne BeschrĂ€nkungen diese Stoffe importieren darf.
Da sich die chinesische Stahlindustrie in den letzten Jahren immer stĂ€rker auf die Stahlherstellung in Elektrostahlwerken verlegt hat, wird damit gerechnet, daß China in Zukunft wesentlich mehr Stahlschrott auf den internationalen MĂ€rkten kaufen wird, da das Schrottaufkommen in China selbst nicht zur Deckung des Bedarfs ausreicht.
Der verstĂ€rkte Bedarf an Eisenerz in China hatte in den letzten Wochen zu einem wieder ansteigenden Eisenerzpreis auf den internationalen MĂ€rkten gefĂŒhrt.
Auch andere asiatische Staaten haben, da dort die Corona-Pandemie besser im Griff ist, ihre Wirtschaftsleitung und Produktion wieder angehoben und dadurch ebenfalls einen erhöhten Bedarf an Eisenerz, Kokskohle und Schrott.
Es wird auch allgemein angenommen, daß infolge der zu erwartenden Schrottimporte asiatischer Staaten - vor allem aber Chinas - den internationalen MĂ€rkten und damit auch der europĂ€ischen Stahlindustrie weniger Schrott fĂŒr die Stahlherstellung zur VerfĂŒgung stehen wird, was sich auch in steigenden Schrottpreisen und letzten Endes damit auch in steigenden Stahlpreisen niederschlagen wird.
Die Ansicht einiger Marktteilnehmer, daß bedingt durch die Pandemie und die nun anstehenden Wintermonate die Stahlpreise unter Druck geraten und kurzfristig wieder sinken könnten, lĂ€ĂŸt sich angesichts der hier beschriebenen Parameter kaum nachvollziehen.
 

25.11.2020
Wie bereits letzte Woche angedeutet haben die Stahlwerke der aktuellen Entwicklung auf den weltweiten RohstoffmĂ€rkten Rechnung getragen und ihre Preise fĂŒr Betonstahl und Drahtprodukte spĂŒrbar angehoben. Die GrĂŒnde hierfĂŒr sind nach wie vor vor allem darin zu suchen, daß die asiatischen MĂ€rkte - und hier vor allem China - eine Belebung ihrer Wirtschaft erleben und ihre Stahlproduktion wieder hochgefahren und somit einen erhöhten Bedarf an Eisenerz, Kokskohle und Stahlschrott haben.
Da aber auch die Bauwirtschaft in Deutschland nach wie vor auf einem hohen Niveau arbeitet, ist auch hierzulande eine weiterhin starke Nachfrage nach BewehrungsstĂ€hlen zu verzeichnen. Entscheidend hierbei ist aber auch, daß es sich bei den aktuellen StahlkĂ€ufen nicht nur um spekulative Bevorratung sondern in der Regel um tatsĂ€chlichen Bedarf zur Abdeckung des Auftragsbestandes und der laufenden Produktion handelt.
Es ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen, wie die Preisentwicklung in den nĂ€chsten Wochen sein wird. Solange die asiatischen MĂ€rkte aber große Mengen an Rohstoffen aufnehmen, ist in Europa mit weiterhin stabilen und steigenden Preisen zu rechnen.
 

18.11.2020
Aufgrund der nach wie vor großen Nachfrage nach Schrott und Walzdraht seitens der Stahlwerke und Weiterverarbeiter werden die Schrottpreise nach jetzigem Stand weiter ansteigen und in der VerfĂŒgbarkeit weiterhin unter Druck stehen.
Insbesondere die wieder auflebende Konjunktur in Asien sorgt dafĂŒr, daß entsprechende Mengen in diese MĂ€rkte geliefert werden und fĂŒr den europĂ€ischen Stahlmarkt nicht zur VerfĂŒgung stehen.
Entsprechend muß davon ausgegangen werden, daß die Preise fĂŒr Betonstahl und Baustahlmatten ebenfalls weiter ansteigen werden.
 

09.11.2020
Auch an der Stahlindustrie geht die Corona-Pandemie nicht spurlos vorbei.
Die ersten Herstellerwerke und Weiterverarbeiter berichten ĂŒber Corona-FĂ€lle in den Produktionsbetrieben.
Bislang konnten die AusfĂ€lle durch Infektionen und QuarantĂ€ne-Maßnahmen bei den Mitarbeitern dieser Betriebe durch Umschichtungen aufgefangen werden. Gerade bei Produkten, die arbeitsintensiv sind und nicht durch Maschinen vollautomatisch vorgenommen werden können, ist daher in den nĂ€chsten Wochen bei gleichbleibender Infektionssituation mit verlĂ€ngerten Lieferzeiten zu rechnen.

Es ist aber nach aktuellem Stand nicht davon auszugehen, daß es zu EngpĂ€ssen bei der Versorgung mit BewehrungsstĂ€hlen kommen könnte. Die deutschen und westeuropĂ€ischen Werke sind gut aufgestellt und können das aktuell hohe Volumen an Betonstahl und Betonstahlmatten weiterhin zur VerfĂŒgung stellen.
Lediglich bei angearbeiteten Baustahlmatten und Listenmatten sowie Bewehrungsdraht und Sonderproduktionen von Ringmaterial WR und KR kann es aktuell zu Verzögerungen kommen, nicht jedoch zu AusfÀllen.

Wie sich die aktuellen Fallzahlen und die daraus resultierenden Lockdown-Maßnahmen im europĂ€ischen Ausland auf die dortige Stahlindustrie und die LieferfĂ€higkeit dieser Werke auswirken wird, kann aktuell noch nicht abgesehen werden. Es ist aber nicht auszuschließen, daß bei Ă€hnlich hohen Infektionszahlen in den nĂ€chsten Wochen wie beim ersten Lockdown Produktionen zeitweise zurĂŒckgefahren oder ausgesetzt werden.
Aktuell ist jedoch berichtet worden, daß die Grenze von Rußland nach Polen geschlossen ist und keine LKW von Rußland aus durch Polen fahren dĂŒrfen. Hier ist mit erheblichen Verzögerungen bei den geplanten Transporten zu rechnen. Uns wurde berichtet, daß die Grenze bis Ende November geschlossen bleiben soll.
 

02.11.2020
Ab heute gelten ja die von den Bundes- und Landesregierungen beschlossenen EinschrÀnkungen des öffentlichen Lebens zur EindÀmmung der Corona-Pandemie in Deutschland.
GemĂ€ĂŸ den Verlautbarungen der Bundesregierung sind aktuell keine Grenzschließungen wie beim ersten Lockdown im FrĂŒhjahr diesen Jahres geplant, sodaß der Warenverkehr mit den Nachbarstaaten auch weiterhin funktionieren sollte.
Es ist aber auch davon auszugehen, daß die deutschen Stahlhersteller wie auch im FrĂŒhjahr in der Lage sein werden, den Bedarf an Betonstahl, Baustahlmatten und sonstigen Bewehrungsprodukten zu decken und es nicht zu nachhaltigen EngpĂ€ssen kommen wird.
Es besteht also aktuell keine Notwendigkeit, neben Toilettenpapier und Nudeln auch BewehrungsstĂ€hle ĂŒber den normalen Bedarf hinaus einzulagern - sofern nicht durch weitere Preissteigerungen bei diesen StĂ€hlen Großverbraucher ihre LagerbestĂ€nde zur Abdeckung laufender AuftrĂ€ge aufstocken werden.
 

30.10.2020
Die EU-Kommission hat in Vorbereitung auf den EU-Austritt Großbritanniens VorschlĂ€ge zur Anpassung der Safeguard-Quoten unterbreitet.
Großbritannien wird ab dem 01.01.2021 als Nicht-EU-Drittland betrachtet und es ist davon auszugehen, daß Großbritannien dann auch Quoten erhalten wird.
Die Quoten fĂŒr andere Drittstaaten werden dann wohl auch um die Mengen, die Großbritannien als EU-Mitgliedsstaat in der Vergangenheit bezogen hat, zumindest teilweise reduziert werden.
Sobald konkrete Zahlen vorliegen, werden wir Sie im Rahmen unserer News hierĂŒber informieren.
 

16.10.2020
Entgegen aller Unkenrufe haben sich die Preise fĂŒr Betonstahl und Betonstahlmatten aufgrund der nach wie vor hohen Nachfrage weiterhin als sehr stabil erwiesen. Zum Teil wurden gar Abwehrpreise auf einem ungewöhnlich hohen Niveau angeboten, da die ersten Werke auch bereits ĂŒber Versorgungsschwierigkeiten auf der Vormaterialseite und einen sehr guten Auftragsbestand berichten.
GestĂŒtzt wird diese Entwicklung auch durch stabile Schrottpreise und Eisenerznotierungen auf einem sehr hohen Niveau. BefĂŒrchtungen oder Hoffnungen mancher Marktteilnehmer, die Stahlpreise könnten kurzfristig wieder sinken, haben sich nicht erfĂŒllt.
Bedingt auch durch die Tatsache, daß die Safeguard-Quoten entweder bereits komplett ausgeschöpft oder zumindest zum großen Teil in Anspruch genommen wurden, besteht auch kein nennenswerter Importdruck. Selbst das europĂ€ischen Ausland kann derzeit auf stabile InlandsmĂ€rkte blicken, sodaß auch hier kaum Mengen nach Deutschland fließen.
 

28.09.2020
Wir hatten ja bereits im FrĂŒhjahr in Bezug auf Transporte von GittertrĂ€gern darauf hingewiesen, daß Langprodukte mit LĂ€ngen von 14 m oder mehr nur noch mit offenen Aufliegern transportiert werden dĂŒrfen, da es nicht zulĂ€ssig ist, die TĂŒren geschlossener Auflieger (Edscha / Tautliner etc.) aufgeklappt am Fahrzeug zu befestigen oder auszuhĂ€ngen.
In Anwendung des §35e Absatz 4 der StVZO (”
TĂŒren mĂŒssen wĂ€hrend der Fahrt geschlossen sein”) werden VerstĂ¶ĂŸe mit hohen Geldbußen geahndet, sodaß davon auszugehen ist, daß auch bei Betonstabstahl dieser Paragraph kĂŒnftig seine Anwendung finden wird und selbst LagerlĂ€ngen von 14m und 15m nur noch mit offenen Plateau-Aufliegern oder neuen geschlossenen Aufliegern mit Rolltoren und ausziehbaren Heckauflagen transportiert werden.
Dies wird nicht nur zu EngpĂ€ssen bei der VerfĂŒgbarkeit von offenen Aufliegern fĂŒhren, dies wird mit Sicherheit wegen der steigenden Nachfrage nach solchen Aufliegern oder nötigen Investitionen in neue Auflieger zu Steigerungen bei den Frachtkosten fĂŒhren.
Auch ist damit zu rechnen, daß sich bei LĂ€ngen ĂŒber 13,5 m die Lieferzeiten wegen der VerfĂŒgbarkeit geeigneter Auflieger verlĂ€ngern werden.

Bitte berĂŒcksichtigen Sie diese neuen Voraussetzungen fĂŒr Ihre MaterialbezĂŒge.

In Erwartung solcher Regelungen haben wir ja bereits ab dem FrĂŒhjahr unsere GittertrĂ€ger zusĂ€tzlich in der LĂ€nge von 13,40 m angeboten, damit diese in geschlossenen Aufliegern transportiert werden können.
GittertrÀger mit einer LÀnge von 14 m transportieren wir seitdem nur noch mit offenen Aufliegern, was mit entsprechenden Mehrkosten verbunden ist.
Bitte prĂŒfen Sie daher ebenfalls, ob fĂŒr Sie kĂŒnftig eine GittertrĂ€gerlĂ€nge von 13,40 m die kostengĂŒnstigere Alternative sein kann. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen hierbei gerne hilfreich und beratend zur VerfĂŒgung.
 

21.09.2020
Die Welthandelsorganisation WTO hat festgestellt, daß die seitens der USA gegen China verhĂ€ngten Strafzölle von bis zu 25% rechtswidrig sind. Sie wĂŒrden gegen das internationale Handels- und Zollabkommen GATT verstoßen, weil sie seitens der USA nicht ausreichend begrĂŒndet worden seien. China hatte bereits unmittelbar nach EinfĂŒhrung eine Beschwerde dagegen bei der WTO eingereicht.
Die USA haben daraufhin in einer Stellungnahme diese Entscheidung abgelehnt und ausgefĂŒhrt, daß die USA das Recht hĂ€tten, sich gegen unlauteren Wettbewerb aus dem Ausland zur Wehr zu setzen. Folglich ist nicht davon auszugehen, daß die USA diese Zölle in absehbarer Zeit wieder zurĂŒcknehmen.
 

18.09.2020
Die Stahlwerke haben wie angekĂŒndigt die Preiserhöhungen bei Schrott und Walzdraht bei den Preisen fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben, Ringen und Baustahlmatten umgesetzt. Diese Preiserhöhungen haben auch dazu gefĂŒhrt, daß Großverbraucher erhebliche Mengen bei den Werken und dem Handel geordert haben, sodaß die Herstellerwerke derzeit ĂŒber eine sehr gute Auslastung verfĂŒgen und vereinzelt auch schon ĂŒber EngpĂ€sse bei bestimmten Schrottsorten, die fĂŒr die Stahlproduktion benötigt werden, klagen.
Von daher sind Hoffnungen, daß die Stahlpreise kurzfristig wieder nachgeben könnten, aus heutiger Sicht nicht realistisch. Vielmehr können weitere Preiserhöhungen aufgrund der derzeitigen Wirtschaftslage in der Bauwirtschaft nicht ausgeschlossen werden.
 

Zulassung Spannstahllitzen ST 1570/1770  08.09.2020
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr Spannstahllitzen ST 1570/1770
  des von uns vertretenen Herstellerwerks Fapricela bis September 2025 verlĂ€ngert. 

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




24.08.2020
Wie erwartet haben sich die Schrottpreise im August leicht erholt. Entsprechend haben die Stahlwerke die Preise fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben und Ringen, Baustahlmatten und auch fĂŒr Walzdraht angehoben.
FĂŒr den Monat September sind weitere Erhöhungen der Schrottpreise und damit verbunden fĂŒr Betonstahlprodukte nicht auszuschließen.
 

03.08.2020
Nachdem es in den letzten Wochen bedingt durch die Corona-Pandemie aus dem Markt nicht viel Neues zu berichten gab, wollen wir Ihnen wieder aktuelle Marktinformationen ĂŒber den Stahlmarkt liefern.

Die AbsatzschwĂ€che der Automobilindustrie hat dazu gefĂŒhrt, daß weniger Autos verschrottet werden und so ist momentan eine gewisse Knappheit an hochwertigem Shredderschrott zu verzeichnen. Die Stahlwerke gehen daher davon aus, daß die Schrottpreise ansteigen und infolge dessen auch die Stahlpreise wieder steigen könnten.
 

Lotter-Kurier 02/202013.07.2020
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Juli 2020) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe fĂŒr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.









30.06.2020
Die EU-Kommission hat im Amtsblatt vom heutigen Tage die geplanten Änderungen bei den Safeguard-Schutzmaßnahmen veröffentlicht, sodaß diese pĂŒnktlich zum 01.07.2020 in Kraft treten können (siehe hierzu unsere Mitteilung vom 02.06.2020). So Interesse bei Ihnen besteht, können Sie das vollstĂ€ndige Amtsblatt bei uns erhalten.

Es wird davon ausgegangen, daß durch die quartalsweise Betrachtung der Quoten die reduzierten Mengen fĂŒr diesen Zeitraum recht schnell erschöpft sein werden, sodaß der Importdruck tatsĂ€chlich nachlassen und die Produktionen innerhalb der EU bei Ă€hnlichem Bedarf wir in den vergangenen Quartalen davon profitieren könnten.
 

15.06.2020
Die EU-Kommission beabsichtigt, kĂŒnftig FirmenĂŒbernahmen, die offensichtlich durch Beteiligungen oder Subventionen aus Nicht-EU-LĂ€ndern finanziert werden sollen, zu erschweren oder zu verhindern.
Dahinter steht vor allem die BefĂŒrchtung, daß auslĂ€ndische Firmen und Staatsfonds (vor allem aus China) die durch Corona angespannte Wirtschaftslage dazu nutzen könnten, sich zu gĂŒnstigen Konditionen in europĂ€ische Firmen einzukaufen oder sich SchlĂŒsseltechnologien zu sichern.
Die EU will erreichen, daß auslĂ€ndische Investoren geplante Firmenbeteiligungen bei der EU-Kommission anmelden mĂŒssen, wenn der Anteil ĂŒber 35% liegt und diese Investoren staatliche UnterstĂŒtzungen beim geplanten Erwerb erhalten werden oder haben. So dies der Fall ist, könnte die EU-Kommission einen solchen Erwerb untersagen und auch im Rahmen solcher ÜberprĂŒfungen zweifelhafte Praktiken von Nicht-EU-Investoren untersuchen lassen.
 

08.06.2020
Im Schlepptau der Börsenkurse sind auch die LegierungszuschlĂ€ge fĂŒr nichtrostende StĂ€hle gegenĂŒber den Vormonaten stark angestiegen, nachdem die Notierungen wĂ€hrend der weltweiten EinschrĂ€nkungen des Wirtschaftslebens nachgegeben hatten.
Grund hierfĂŒr dĂŒrfte die Erwartung der Börsen und der KonsumgĂŒterindustrie auf einen entsprechenden Nacholbedarf und die eine oder andere konjunkturelle UnterstĂŒtzung durch verschiedene Regierungen sein.
 

02.06.2020
Die EuropĂ€ische Kommission hat die Safeguard-Maßnahmen zur Regelung von Stahlimporten in die EU ĂŒberprĂŒft und mit Datum vom 29.05.2020 die vorgesehenen Änderungen der WTO zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Hier in Kurzform die beschlossenen Änderungen :
- Die bisher bestehenden LÀnderkontingente bleiben in Art und Höhe bestehen.
- Diese Jahreskontingente werden nun quartalsweise aufgeteilt, womit verhindert werden soll, daß einzelne LĂ€nder
  mit zu großen Exporten innerhalb eines kurzen Zeitraums den EU-Markt “ĂŒberschwemmen”.
- Nicht verbrauchte Kontingente werden auf das nĂ€chste Quartal ĂŒbertragen.
- Eine Übertragung von Restkontingenten zum Ende des betreffenden Safeguard-Zeitraums (1 Jahr) in das nĂ€chste
  Jahr ist nicht möglich.
- Importe ĂŒber die festgelegten Quoten hinaus werden mit Strafzöllen in Höhe von 25% versehen.
- Die Anpassungen bzw. Änderungen treten zum 01.07.2020 in Kraft.

Im Prinzip hat sich also nicht viel verĂ€ndert. Es wird durch die Anpassungen allerdings besser geregelt, daß nicht einzelne LĂ€nder zum Beginn des Kontingentzeitraums mit großen Importmengen die MĂ€rkte der EuropĂ€ischen Union fluten und sich diese Mengen möglichst gleichmĂ€ĂŸig auf den festgelegten Kontingentzeitraum verteilen.

Fallls Sie Fragen zu den Safeguard -Maßnahmen oder Interesse an den Veröffentlichungen der EU-Kommission haben, so wenden Sie sich an unsere Mitarbeiter. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
 

18.05.2020
Presseberichten zufolgen wollen Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit Wirkung zum 15.05.2020 den Export von Eisen- und Stahlschrott fĂŒr zunĂ€chst 4 Monate aussetzen, um die Binnennachfrage zu stabilisieren.
Diese Schrottmengen werden dann den internationalen MĂ€rkten nicht zur VerfĂŒgung stehen.
 

04.05.2020
Nachdem sich die Corona-Lage etwas zu entspannen scheint, werden in mehreren europÀischen LÀndern die teils restriktiven AusgangsbeschrÀnkungen wieder etwas gelockert.
In Italien beginnen die ersten Stahlwerke wieder mit der Produktion, sodaß AltauftrĂ€ge aus der Zeit vor der Pandemie in der nĂ€chsten Zeit wieder wieder bedient werden können.
In Spanien und Frankreich sollen in KĂŒrze Entscheidungen ĂŒber Ă€hnliche Maßnahmen getroffen werden.
In Luxembourg wird allmÀhlich auch der komplette Stillstand in Produktionsbetrieben gelöst.
Auch Österreich und die Schweiz wollen die Grenzen wieder öffnen und die inlĂ€ndischen BeschrĂ€nkungen bis hin zur Öffnung von Tourismus und Gastronomie lockern.
Polen hat angekĂŒndigt, die Ein- und AusreisebeschrĂ€nkungen fĂŒr Berufspendler und im Ausland beschĂ€ftigte BĂŒrger zu lockern, sodaß keine zweiwöchige ZwangsquarantĂ€ne mehr angeordnet werden muß.
Ähnliches wir auch in KĂŒrze fĂŒr die Tschechei erwartet, sodaß in den HeimatlĂ€ndern gebliebene Arbeiter und PflegekrĂ€fte kĂŒnftig wieder ohne allzugroße BeschrĂ€nkungen zwischen Deutschland und ihren HerkunftslĂ€ndern reisen können.

Nachdem es im April leichte RĂŒckgĂ€nge bei den Schrottpreise gegeben hatte, werden fĂŒr den Mai wieder leichte Erhöhungen erwartet. Insbesondere sind manche Schrottsorten nach wie vor knapp, sodaß der nun wieder steigende Bedarf durch die RĂŒckkehr von stillgelegten oder eingeschrĂ€nkten ProduktionsstĂ€tten im Ausland sich belebend auf die Schrottpreisentwicklung auswirken könnte.

An dieser Stelle sei auch einmal hervorgehoben, daß die deutschen Stahlproduzenten und Weiterverarbeiter die durch die EinschrĂ€nkungen im europĂ€ischen Ausland aufgetretenen EngpĂ€sse so haben auffangen können, daß in den letzten Wochen fĂŒr alle Marktteilnehmer die Versorgung sichergestellt gewesen ist.
Man kann eigentlich nur hoffen, daß die Verbraucher diesen Einsatz in der Zukunft auch einmal honorieren werden.

Trotz aller Zuversicht und den zu erwartenden Normalisierungen im tĂ€glichen Leben gilt es trotzdem, weiterhin vorsichtig zu bleiben, damit es hoffentlich keine zweite Infektionswelle gibt, die wiederum strenge EinschrĂ€nkungen mit sich bringen und damit die Wirtschaft noch schwerer schĂ€digen wĂŒrde.
 

14.04.2020
Es ist bereits einige Tage her, daß wir Sie mit aktuellen Informationen ĂŒber den Stahlmarkt in Corona-Zeiten versorgt haben.

Angesichts der FĂŒlle von Nachrichten, mit denen wir tagtĂ€glich ĂŒber die Medien geradezu ĂŒberhĂ€uft werden, wollten wir nicht auch noch regelmĂ€ĂŸige Informationen veröffentlichen, zumal an der grundlegenden Situation seit den letzten News aus dem MĂ€rz keine nennenswerten VerĂ€nderungen eingetreten sind.

Nach wie vor sind die Stahlwerke in Italien, Frankreich und Spanien weitestgehend stillgelegt. Lediglich bereits produzierte Mengen können zum Teil zur Verladung und Auslieferung gebracht werden. Wann die Werke wieder mit einer Neuproduktion beginnen können, ist derzeit noch nicht abzusehen.
Die deutschen Stahlwerke produzieren nach wie vor auf hohem Niveau, sodaß die Marktversorgung derzeit sichergestellt ist.
Auch die Preissituation ist weiterhin stabil. Weder die von manchen Marktteilnehmern propagierten PreisrĂŒckgĂ€nge noch von anderen befĂŒrchtete Preissteigerungen sind bislang eingetreten.

Bislang ist auch die Anzahl der Baustellen, die aufgrund ausgebliebener Werkvertragsarbeitnehmer stillstehen, noch ĂŒberschaubar. Dies könnte sich aber durchaus Ă€ndern, sofern die Einreisebestimmungen so restriktiv sind und ankommende Arbeitnehmer sich zunĂ€chst in eine zweiwöchigen QuarantĂ€ne begeben mĂŒssen und deshalb unter UmstĂ€nden lieber gleich in ihren HeimatlĂ€ndern bleiben. Hier gilt es abzuwarten, ob die Bundesregierung neben der Lockerung von verschiedenen Maßnahmen auch die Einreisebestimmungen abĂ€ndert. So wurden jetzt ja auch Sondergenehmigungen fĂŒr 80.000 Saisonarbeiter aus RumĂ€nien und Bulgarien als Erntehelfer erteilt.

In Sachsen sind alle neuen Bauvorhaben, bei denen die GrĂŒndungsarbeiten noch nicht abgeschlossen worden sind, momentan gestoppt worden, weil die KampfmittelrĂ€umungsdienste derzeit im Falle von Sprengstofffunden nicht tĂ€tig werden können.
 

23.03.2020
Am Wochenende hat hat die italienische Regierung beschlossen, alle nicht lebensnotwendigen Produktionen zu schließen. Es ist daher davon auszugehen, daß alle Stahlwerke in Italien vorlĂ€ufig ihre Produktion einstellen mĂŒssen. Es ist noch nicht bekannt, ob und inwieweit die Schließung der ProduktionsstĂ€tten auch dazu fĂŒhren wird, daß dort keine Verladungen und Auslieferungen mehr vorgenommen werden können.
 

20.03.2020
Derzeit ĂŒberbieten sich die Medien und andere Hellseher in tĂ€glichen Meldungen ĂŒber die Auswirkungen des Corona-Virus. Reden von Politikern, Spezial-Sendungen im Fernsehen und unsĂ€glich viele Meldungen in den sogenannten sozialen Medien verbreiten momentan eher Panik. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle neutrale und seriöse Informationen bieten, damit Sie fĂŒr Ihren GeschĂ€ftsbetrieb realistisch planen können und nicht auf teils panikverursachende Meldungen von außerhalb angewiesen sind.

Tatsache ist, daß die meisten italienischen Werke ihre Produktion eingestellt haben, zum Teil aber noch AltauftrĂ€ge aus LagerbestĂ€nden bedienen.
Bei dieser Gelegenheit sei auch angemerkt, daß die Riva-Gruppe in Italien keine Stahlproduktion mehr hat sondern mit mehreren Produktionsstandorten in Deutschland vertreten ist und die Firma Feralpi ein Ă€ußerst leistungsfĂ€higes Stahlwerk in Riesa (Sachsen) hat. Alle GerĂŒchte, daß Riva und Feralpi von den Maßnahmen in Italien betroffen seien und den deutschen Markt nicht mehr bedienen können, entbehren jeglicher Grundlage !

Deutschland hat diese Woche ja die Grenzen zu Frankreich, Luxembourg, der Schweiz, Österreich und DĂ€nemark geschlossen. Dies betrifft den “normalen” Grenzverkehr. Der Warenverkehr und auch der GrenzĂŒbertritt fĂŒr Berufspendler ist nach wie vor mit gewissen EinschrĂ€nkungen zulĂ€ssig. FĂŒr diese LĂ€nder gelten allerdings diese Übergangsmöglichkeiten nur fĂŒr ganz bestimmte GrenzĂŒbergĂ€nge, damit auch die Einreisekontrollen sicher durchgefĂŒhrt werden können.
Wenn Sie Informationen benötigen, welche GrenzĂŒbergĂ€nge genutzt werden können, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter.

Es waren dieser Tage Bilder von kilometerlangen Staus auf den Autobahnen von Deutschland nach Polen zu sehen.
Diese wurden dadurch hervorgerufen, daß auch hier von polnischer Seite aus nur ganz bestimmte ÜbergĂ€nge zugelassen sind und viele polnische LKW-Fahrer noch nach Hause kommen wollen, bevor in Polen verschĂ€rfte Regeln erlassen werden. Es ist davon auszugehen, daß sich diese Staus auf deutscher Seite in den nĂ€chsten Tage wieder verringern werden. Der Warenverkehr von Polen nach Deutschland lĂ€uft weitestgehend reibungslos.

Auch mit den Niederlanden und Belgien lÀuft derzeit der Im- und Export recht normal.

In Luxembourg ist durch Anordnung der Regierung fast der gesamte Wirtschaftsbetrieb vorlĂ€ufig eingestellt worden. Hier erwarten wir in KĂŒrze weitere Informationen ĂŒber die Art und Dauer dieser Maßnahmen.

Da das Speditionsgewerbe zu einem erheblichen Teil von osteuropĂ€ischen Spediteuren und Fahrern abhĂ€ngig ist, könnten die derzeit verfĂŒgten, nationalen BeschrĂ€nkungen dazu fĂŒhren, daß diese Fahrer und Spediteure in der nĂ€chsten Zeit nur noch eingeschrĂ€nkt zur VerfĂŒgung stehen. Dies könnte durchaus zu einer gewissen VerlĂ€ngerung von Lieferzeiten aufgrund von temporĂ€rem Mangel an Frachtraum fĂŒhren. Wir möchten Sie daher nochmals bitten, Ihre AuftrĂ€ge rechtzeitig zu spezifizieren, damit wir uns um die termingerechte Anlieferung kĂŒmmern können.

Erlauben Sie uns noch eine persönliche Anmerkung zur aktuellen Situation :
Viele Kunden sind aufgrund von teils widersprĂŒchlichen Informationen sehr verunsichert, was die Auslieferung bestehender AuftrĂ€ge und die Annahme neuer AuftrĂ€ge anbelangt.
Bitte lassen Sie sich hier nicht nervös machen. Es ist ja nicht so, daß in Deutschland kein Betonstahl produziert wird. Selbst, wenn Stahllieferungen aus dem Ausland ausbleiben, sind die deutschen Herstellerwerke derzeit durchaus in der Lage, den aktuellen Bedarf zu decken.
Wir stehen in tÀglichem Kontakt mit unseren Partnern auf der Stahlwerksseite und bislang verlÀuft alles in geregelten Bahnen und Sie werden Ihr bei uns geordertes Material nach derzeitigem Stand auch im Rahmen der normalen Lieferzeiten erhalten. Wenn sich die Situation Àndern sollte, werden Sie auch zeitnah von uns informiert.

Die Fachleute in Sachen Gesundheit empfehlen ja, die sozialen Kontakte derzeit einzuschrÀnken.
Vielleicht sollte man diese EinschrĂ€nkung auch auf die sogenannten sozialen Medien ausdehnen und nicht allen Meldungen zur derzeit aktuellen Pan(ik)demie und GerĂŒchten Glauben schenken. Hier wird derzeit viel Unsinn verbreitet und Unsicherheit geschĂŒrt.

Bleiben Sie kritisch bei solchen Sachen, verlassen Sie sich auf belegbare und seriöse Informationen und bleiben Sie gesund !
 

16.03.2020
Am gestrigen Abend noch hat Bundesinnenminister Seehofer angeordnet, daß die Grenzen Deutschlands zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und DĂ€nemark ab heute morgen weitestgehend geschlossen und entsprechende Kontrollen durchgefĂŒhrt werden sollen.
Die FreizĂŒgigkeit von Arbeitnehmern, die entweder aus diesen benachbarten LĂ€ndern kommen und in Deutschland arbeiten bzw. umgekehrt, soll dadurch nicht zum Erliegen gebracht werden. Berufspendler sollen auch weiterhin die Grenzen passieren dĂŒrfen.
Auch der Warenverkehr zwischen diesen LĂ€ndern soll aufgrund der wirtschaftlichen VerknĂŒpfungen nicht eingestellt werden.
Tschechien und Polen hatten zuvor die Grenzen zu Deutschland schon ihrerseits geschlossen. An der tschechischen Grenze sind mehrere GrenzĂŒbergĂ€nge sogar mit Betonpollern blockiert worden, um jeglichen Autoverkehr zu unterbinden..
Die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien sind nach wie vor nicht von den Schließungsmaßnahmen betroffen.
 

15.03.2020
In den letzten Tagen sind von verschiedenen europĂ€ischen Regierungen zum Teil drastische Maßnahmen zur EindĂ€mmung der Covid-19-Pandemie angeordnet worden, die sich auch auf die Stahlbranche auswirken werden. Hier nun die uns bekannten Fakten der an Deutschland angrenzenden LĂ€nder :

  • Österreich hat die Grenzen zu Italien geschlossen und lĂ€ĂŸt nur noch Fahrzeuge passieren, deren Insassen ĂŒber entsprechende Gesundheitsdokumente verfĂŒgen und die genug Kraftstoff im Tank haben, um ohne Halt Österreich zu durchqueren. Angesichts dieser Maßnahmen hatten sich zum Wochenende am Brenner bis zu 80 km lange LKW-Staus gebildet.
    In Italien bleiben alle GeschÀfte mit Ausnahme von Apotheken und SupermÀrkten geschlossen und so haben sich auch Firmen entschieden, ihre Produktion und ihren GeschÀftsbetrieb vorlÀufig einzustellen.
    Hiervon sind auch mehrere italienische Stahlwerke betroffen, die entsprechend uns vorliegender AnkĂŒndigungen mit sofortiger Wirkung ihre Produktion eingestellt haben und nur noch ihre LagerbestĂ€nde zur Auslieferung bringen, soweit dies aufgrund der Frachtsituation ĂŒberhaupt noch möglich ist.
    Die österreichische Grenze zu Deutschland ist (bislang) noch nicht von solch strengen Maßnahmen betroffen.
     
  • Tschechien hat seine Grenzen zu Deutschland geschlossen, sodaß von dort wohl auch keine Warenlieferungen in den nĂ€chsten Wochen zu erwarten sind. Hiervon dĂŒrften ebenfalls auch BewehrungsstĂ€hle aus Tschechien betroffen sein. Fahrten von Deutschland nach Tschechien sind nur noch in sehr begrenzten und unbedingt nötigen FĂ€llen zulĂ€ssig.
     
  • Auch die Grenzen von Polen nach Deutschland sind von Ă€hnlichen Maßnahmen betroffen, sodaß hier noch nicht abzusehen ist, ob und inwieweit polnische Produkte und vor allem die vielen polnischen Spediteure betroffen sein werden.
     
  • Die Grenzen von DĂ€nemark nach Deutschland sind komplett geschlossen worden. Nur noch persönlich unabdingbare Transits wie z.B. Fahrten zum Arbeitsplatz oder Verwandtenbesuche sind nach Vorlage entsprechender Dokumente zugelassen.
     
  • Auch Frankreich hat bezĂŒglich der FreizĂŒgigkeit von Arbeitnehmern, die in Deutschland arbeiten, entsprechende Maßnahmen eingeleitet, sodaß diese Arbeitnehmer nicht mehr so ohne weiteres an ihre ArbeitsplĂ€tze in Deutschland gelangen können.
     
  • Seitens der Niederlande, Belgien, Luxemburg und der Schweiz sind solche Maßnahmen bislang noch nicht bekannt.

Nachdem auch die Bundesregierung sowie die Landesregierungen der BundeslĂ€nder erhebliche EinschrĂ€nkungen fĂŒr das öffentliche Leben angeordnet haben, ist auch fĂŒr die deutsche Wirtschaft noch nicht abzusehen, wie es hier in den nĂ€chsten Wochen weitergehen wird.

Wir werden Sie auch in den nĂ€chsten Tagen und Wochen ĂŒber die aktuelle Entwicklung informieren und Sie auch umgehend in Kenntnis setzen, wenn uns Tatsachen bekannt werden, die laufende AuftrĂ€ge mit unserem Hause betreffen könnten.
Wir möchten Sie an dieser Stelle nochmals bitten, Materialeinteilungen fĂŒr GlobalabschlĂŒsse umgehend vorzunehmen, um die Versorgung Ihrer ProduktionsstĂ€tten zu ermöglichen.
 

11.03.2020
Am vergangenen Wochenende hat die italienische Regierung wegen der starken Zunahme an Erkrankungen aufgrund des Corona-Virus das gesamte Land zum Sperrgebiet erklÀrt, nachdem zuvor nur bestimmte Regionen davon betroffen gewesen sind. Dies wird kurzfristig indirekt und mittelfristig direkt auch Auswirkungen auf die Versorgungssituation mit Betonstabstahl und Baustahlmatten aus Italien haben.
Aktuell produzieren die Stahlwerke noch wie gewohnt, jedoch wurde erhebliche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen verordnet, sodaß zu befĂŒrchten ist, daß Spediteure diese Destinationen meiden werden, zumal auch noch nicht feststeht, wie es kĂŒnftig mit dem Transit durch Österreich aussehen wird. Ob auch die Produktionen angesichts der Lage eingeschrĂ€nkt werden, bleibt abzuwarten.
Solche Entwicklungen und Maßnahmen sind fĂŒr die nĂ€chsten Wochen auch in Deutschland nicht mehr auszuschließen, sodaß es transportseitig zu EngpĂ€ssen kommen könnte.
Wir empfehlen unseren Kunden daher, bestehende GlobalabschlĂŒsse und AuftrĂ€ge kurzfristig zumindest einzuteilen, damit die zeitgerechte Belieferung möglich ist.
Wir werden Sie ĂŒber die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.
 

28.02.2020
Aus gegebenem Anlaß möchten wir unsere Kunden erneut darauf hinweisen, daß fĂŒr Ringmaterial WR immer wieder in EinzelfĂ€llen falsche Dimensionsaufpreise abgerechnet werden.

Die höheren Dimensionsaufpreise fĂŒr Ringmaterial WR aus deutscher Produktion aus dem September 2016 gelten ausschließlich fĂŒr Material aus der Produktion der Badischen Stahlwerke (BSW). Alle anderen deutschen Werke wenden nach wie vor die Dimensionsaufpreise aus dem Juni 2015 an. Die entsprechende Aufpreisliste finden Sie in unserem Service-Bereich zum Download.

Bitte prĂŒfen Sie also, ob fĂŒr Ihre AuftrĂ€ge die korrekten Dimensionsaufpreise fĂŒr das jeweilige Material zugrunde gelegt werden.

Die Firma Lotter sichert Ihnen zu, die jeweils richtigen und gĂŒltigen Dimensionsaufpreise anzubieten und zu berechnen. Sollten sich Aufpreislisten der Herstellerwerke Ă€ndern, werden wir Sie rechtzeitig davon informieren.
 

24.02.2020
Da chinesische Stahlwerke auch von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind und dadurch deren LieferfĂ€higkeit eingeschrĂ€nkt ist, profitieren andere ExportlĂ€nder davon und beliefern derzeit verstĂ€rkt den asiatischen Markt. Dadurch ist die Schrottnachfrage dieser LĂ€nder in den letzten 2 Wochen stark angestiegen, sodaß große Schrottmengen aus Europa abgeflossen sind und den europĂ€ischen Stahlwerken in den nĂ€chsten Wochen fehlen werden.
Die ersten Stahlwerke berichten bereits von Problemen, die benötigte Menge an geeignetem Elektrostahlschrott fĂŒr die nĂ€chsten Wochen zu bekommen, um vorliegende AuftrĂ€ge fertigen zu können.
Es ist daher nicht auszuschließen, daß die Schrottpreise und damit auch die Preise fĂŒr Betonstahl und Baustahlmatten wieder ansteigen werden.
 

Betontage 202018.-20.02.2020
Auch in diesem Jahr waren wir wieder als Aussteller auf den Betontagen in Neu-Ulm vertreten.
Dieses Jahr haben wir vor allem unseren neuen
SchubtrĂ€ger ALS, unsere innovative Bewehrungs- und Schweißtechnik einschließlich der neuen Lotter-Geosonde sowie unser Lotter-Roth-Thermosystem prĂ€sentiert.
Wir danken den zahlreichen Besuchern unseres Messestands fĂŒr die vielen, interessanten GesprĂ€che.

10.02.2020
Dasbesonders in China grassierende Corona-Virus beginnt, erste Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu haben.
Die BetriebseinschrĂ€nkungen und teilweise Betriebsschließungen in den betroffenen Gebieten haben dazu gefĂŒhrt, daß zum einen von China importierte Waren vorlĂ€ufig in vielen FĂ€llen nicht mehr angenommen werden und zum anderen auch der Export von in China hergestellten Waren ins Stocken geraten ist. So stehen derzeit die BĂ€nder in dem VW-Werk in
Changchun still und auch der Apple-Zulieferer Foxconn darf aktuell nicht produzieren und exportieren.
Auch sind in China fĂŒr den Binnenmarkt hergestellte Waren hiervon betroffen und der chinesische Konsummarkt leidet entsprechend unter den rigiden Maßnahmen der chinesischen Zentralregierung.
Die Rohstoffpreise fĂŒr Kupfer und Zink sowie fĂŒr Rohöl sind aufgrund der aktuellen Entwicklung stark gesunken. Auch hier wird davon ausgegangen, daß die Nachfrage aus China sprunghaft ansteigen wird, sobald man das Virus im Griff hat und die Preise ebenso wieder ansteigen werden.
Diese Entwicklung wird kurzfristig auch fĂŒr ein Überangebot von Frachtraum wegen der mangelnden Nachfrage aus China auf den Ozeanen sorgen, nach Beendigung der Maßnahmen der chinesischen Regierung zur EindĂ€mmung des Virus aber wahrscheinlich fĂŒr einen erhöhten Bedarf und somit Knappheit an Frachtraum fĂŒhren.
Abgesehen davon kann China in den nĂ€chsten Wochen vermutlich geschlossene LiefervertrĂ€ge sowohl im Im- wie im Export nicht erfĂŒllen. Die Auswirkungen hiervon sind noch nicht abzusehen.
Fachleute gehen davon aus, daß Chinas Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2020 um 3% sinken wird.
 

Lotter-Geosonde07.02.2020
In unserem Servicebereich steht ab sofort der neue Prospekt ĂŒber die Lotter-Geosonde zum Herunterladen bereit.









Lotter-Kurier 01/202027.01.2020
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Januar 2020) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe fĂŒr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.









24.01.2020
Wie zu erwarten war, haben sowohl die Schrott- als auch die Eisenerzpreise im Januar weiter zugelegt und stĂŒtzen so die letzten Preiserhöhungen fĂŒr Betonstahl
 

Zulassung SchubtrĂ€ger ALS  22.01.2020
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr SchubtrĂ€ger ALS erteilt.
  Somit können wir Ihnen zukĂŒnftig neben GittertrĂ€gern ALD und ALW fĂŒr die Produktion
  von Elementdecken und doppelschaligen WĂ€nden auch SchubtrĂ€ger anbieten.

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




13.01.2020
Nach den recht starken Schrottpreiserhöhungen im Dezember und der Aussicht auf weitere Erhöhungen im Januar haben die Preise fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben und Ringen und fĂŒr Baustahlmatten spĂŒrbar angezogen.
Derzeit muß von weiter steigenden Stahlpreisen ausgegangen werden, da fĂŒr die Herstellung von Betonstahl geeigneter Schrott in Europa nach wie vor knapp ist und aus dem außereuropĂ€ischen Ausland derzeit aufgrund der ausgeschöpften Safeguard-Quoten keine Mengen zu erwarten sind, die Entlastung bringen könnten.
 

09.12.2019
Seitens der Herstellerwerke wird derzeit berichtet, daß die Versorgung mit Stahlschrott zur Herstellung von Betonstahl unzureichend ist und die benötigten Mengen entweder nicht oder nur zu ĂŒberhöhten Preisen beschafft werden können. Es ist daher damit zu rechnen, daß derzeit die Stahlpreise weiterhin ansteigen werden.
 

03.12.2019
Der US-PrĂ€sident Donald Trump hat die Strafzölle fĂŒr Stahlimporte aus Argentinien und Brasilien wieder in Kraft gesetzt und zudem angekĂŒndigt, die Erhöhung von Strafzöllen auf Produkte aus der EU zu ĂŒberprĂŒfen.
Hintergrund fĂŒr letztere Maßnahmen ist ein Bericht der Welthandelsorganisation WTO, nach dem die EU die Subventionen fĂŒr Airbus noch nicht vollstĂ€ndig eingestellt habe.
 

29.11.2019
Der Schweizer Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus. Der HauptaktionÀr hatte angesichts der derzeit prekÀren Lage des Konzerns eine Sanierung gefordert und hierzu eine Kapitalerhöhung angeboten. Diese wurde allerdings bislang von der Schweizer
Finanzmarktbehörde “Finma” in der vorgelegten Form abgelehnt. Der HauptaktionĂ€r hatte daraufhin in mehreren Medien von einer Konkursgefahr von S+B gesprochen und damit die S+B-Aktien auf eine Talfahrt geschickt.
Schmolz+Bickenbach ist die Muttergesellschaft von fĂŒhrenden europĂ€ischen Edelstahlproduzenten wie den Deutschen Edelstahlwerken (DEW), Swiss Steel und Ugitech.
Allgemein wird aber davon ausgegangen, daß die “Finma” die Kapitalerhöhung unter Auflagen genehmigen könnte und somit eine Sanierung des angeschlagenen Konzerns ermöglicht.
 

22.11.2019
Nach Thyssen-Krupp hat nun auch Tata Steel fĂŒr seine europĂ€ischen Werke einen massiven Stellenabbau angekĂŒndigt. Nachdem vor Kurzem Thyssen-Krupp den weltweiten Abbau von bis zu 6.000 Stellen verkĂŒndet hatte, vermeldet jetzt Tata Steel alleine bei den europĂ€ischen Stahlwerken der Gruppe einen Abreitsplatzabbau von 3.000 Mitarbeitern. Grund hierfĂŒr sei vor allem der starke AbsatzrĂŒckgang, der vor allem den internationalen Handelskonflikten und der nach wie vor ungebremsten Stahlproduktion in den völlig veralteten chinesischen Stahlwerken geschuldet sei. In einer Pressemitteilung wurde davon gesprochen, daß Europe “die Halde fĂŒr die ÜberkapazitĂ€ten der Welt” geworden sei.
 

15.11.2019
Mit der Eröffnung eines Betonstahlbiegebetriebes im Frankfurter Westhafen kann Lotter das breite Sortiment an angearbeiteten BetonstÀhlen nun auch im Rhein-Main-Gebiet und angrenzenden Regionen anbieten.
Insbesondere auf der modernen Schweiß- und Bewehrungstechnik liegen die Schwerpunkte des neuen Frankfurter Betriebs. Mit Bamtec-Rollmatten, dem Lotter Anschlußkorb (LAK) sowie geschweißten FlĂ€chenbewehrungen können wir Ihnen kosteneffiziente und technisch fortschrittliche Bewehrungstechniken genauso wie herkömmlich geschnittenen und gebogenen Betonstahl sowie Baustahlmatten bieten.
Sie erreichen unsere Mitarbeiter des Biegebetriebes unter der Rufnummer (069) 2400 459-0, per Telefax unter (069) 2400 459-29 oder per eMail unter nl.frankfurt@lotter.de.
 

11.11.2019
Nach den erheblichen RĂŒckgĂ€ngen der Schrottpreise in den letzten Wochen haben sich die weltweiten SchrottmĂ€rkte wieder stabilisiert und die Preise fĂŒr den Monat November sind wieder angestiegen. Die Stahlproduzenten werden infolge dessen ihre Abgabepreise wohl auch anheben mĂŒssen.
Es wird auch damit gerechnet, daß die Schrott- und somit auch die Stahlpreise im Dezember weiter ansteigen werden.
 

25.10.2019
Nachdem der US-PrĂ€sident noch letzte Woche massive Sanktionen gegen die TĂŒrkei wegen des Einmarschs im Norden Syriens verhĂ€ngt hatte, machte er nun eine Kehrtwende und hob die Sanktionen, die vor allem auch wieder die tĂŒrkische Stahlindustrie getroffen hĂ€tten, wieder auf. Trump hatte wegen des militĂ€rischen Eingreifens der tĂŒrkischen Armee in Syrien Strafzölle auf Stahlimporte in Höhe von 50% angeordnet.
Trump drohte Ankara allerdings an, diese wieder in Kraft zu setzen und deutlich zu verschĂ€rfen, falls die TĂŒrkei die vereinbarte Waffenruhe und den Verzicht auf weitere militĂ€rische Aktionen nicht eingehalten wĂŒrde. Infolge dessen haben die tĂŒrkische Schrott- und Stahlpreise wieder angezogen.
 

21.10.2019
Das Leibniz-Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung hat eine Studie veröffentlicht, nach der die deutsche Stahlindustrie im er stĂ€rker die Auswirkungen der internationalen Handelskonflikte und die starken AuftragsrĂŒckgĂ€nge in der stahlverarbeitenden Industrie und hierbei insbesondere der Automobilindustrie zu spĂŒren bekommen wird.
Einzig die Bauwirtschaft wĂŒrde derzeit noch auf stabilem Niveau und vielleicht sogar noch mit leichten Steigerungsraten agieren.
FĂŒr die nĂ€here Zukunft sei dennoch mit einem Arbeitsplatzabbau bei den Stahlwerken in vierstelliger GrĂ¶ĂŸenordnung zu rechnen.
Grund hierfĂŒr sei die nach wie vor niedrige Nachfrage und der zunehmende Importdruck, der sich durch die HandelsbeschrĂ€nkungen seitens der USA aufgebaut habe.
 

20.09.2019
Die EU-Handelskommissarin Malmström rechnet damit, daß die USA ab dem 30.09.2019 höhere Strafzölle auf verschiedene Waren und Produkte aus der EU erheben werden. Die Welthandelsorganisation WTO hatte zuvor Finanzhilfen der EU fĂŒr den Flugzeughersteller Airbus als unzulĂ€ssig eingestuft.
 

06.09.2019
Durch die Umstellung der Telefonanlage des VerkaufsbĂŒros in Frankfurt kann es temporĂ€r zu Verbindungsproblemen kommen. Sollten Sie Schwierigkeiten haben, uns telefonisch oder per Telefax zu erreichen, senden Sie uns bitte eine eMail an stahl@kummetat.de.
Wir rufen Sie dann umgehend zurĂŒck.
 

06.08.2019
Seitens der Gewerkschaft IG Metall wurden die Tarifverhandlungen mit der Firma Riva abgebrochen und verkĂŒndet, daß die Produktionsstandorte Horath und Trier nach wie vor bestreikt werden.
Somit bleibt die Versorgungssituation insbesondere bei Listenmatten angespannt. Es muß mit Vorlaufzeiten fĂŒr die Produktion von Listen- und Zeichnungsmatten von derzeit 4-5 Wochen gerechnet werden.
Wir empfehlen daher, den Listenmattenbedarf rechtzeitig zu disponieren, um StillstÀnde in Produktionen oder auf Baustellen zu vermeiden.
 

29.07.2019
Die Firma Riva hat sich mit der Gewerkschaft IG Metall auf einen Tarifabschluß fĂŒr das Elektrostahlwerk in Brandenburg geeinigt. Ein Streik in diesem Stahlwerk konnte somit durch das Entgegenkommen der Firma Riva abgewendet werden.
 

15.07.2019
Anfang Februar hatten wir von dem UnglĂŒck in der brasilianischen Erzmine des Bergbaukonzerns Vale berichtet, bei dem vermutlich auch 270 Menschen ums Leben gekommen sind.
Ein Gericht in Belo Horizonte hat nun ein erstes Urteil gegen die Firma Vale gefĂ€llt, gemĂ€ĂŸ dem Vale fĂŒr alle SchĂ€den Wiedergutmachung leisten muß.
GemĂ€ĂŸ dem Richterspruch sind mit den SchĂ€den nicht nur die direkten wirtschaftlichen, sondern auch UmweltschĂ€den sowie die wirtschaftlichen und sozialen SchĂ€den der Region und auch EntschĂ€digungen fĂŒr die Familien der Opfer gemeint.
Eine genaue Höhe der Strafe konnte wegen der KomplexitÀt bislang noch nicht festgelegt werden. Bis dahin bleiben die im Februar beschlagnahmten 2,6 Milliarden Euro eingefroren.
Im Zusammenhang mit diesem UnglĂŒck wird auch weiterhin gegen den TÜV SĂŒd ermittelt, der die PrĂŒfungen an dem zerstörten Damm zuvor durchgefĂŒhrt hatte.
 

05.07.2019
Mit Wirkung zum 01.08.2019 wird die Firma Julius  Friedr.  Krönlein  Stahlhandel aus Schweinfurt Teil der Lotter Unternehmensgruppe. Die Firma Krönlein wird auch weiterhin selbststĂ€ndig und unter eigenem Namen am Markt agieren, gleichwohl aber aufgrund ihrer Marktposition und ihres Sortiments eine VerstĂ€rkung der AktivitĂ€ten der Lotter-Gruppe darstellen sowie eine Ausweitung des Absatzgebietes fĂŒr Betonstahl und Walzstahl mit sich bringen.
 

11.06.2019
In den Werken Horath und Trier der Riva-Gruppe hat die IG Metall die BeschĂ€ftigten zu einem unbefristeten Streik aufgerufen, der zum heutigen Tage begonnen hat. Derzeit ist noch nicht abzusehen, ob die Produktion ganz zum Erliegen kommen wird oder ob zumindest teilweise die Produktion von Lager- und Listenmatten sowie Ringmaterial KR und Bewehrungsdraht aufrecht gehalten werden kann. Nach unseren Informationen versucht Riva derzeit, mit Notbesatzungen einen Teil der Maschinen betreiben zu können und ĂŒber andere ProduktionsstĂ€tten die AusfĂ€lle zumindest teilweise ausgleichen zu können.
Auf jeden Fall ist aufgrund dieses Streiks mit erheblichen ProduktionsausfĂ€llen und somit auch mit wesentlich lĂ€ngeren Lieferzeit in den nĂ€chsten Wochen fĂŒr Material aus diesen beiden ProduktionsstĂ€tten zu rechnen.
 

31.05.2019
Arcelor Mittal hat angekĂŒndigt, seine StahlkapazitĂ€ten der europĂ€ischen Stahlwerke bereits im laufenden Jahr erheblich zu reduzieren. Eine verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schwache Nachfrage in einigen Industriebereichen sowie der Importdruck in Europa fĂŒhrt der grĂ¶ĂŸte Stahlproduzent der Welt als BegrĂŒndung fĂŒr die ProduktionskĂŒrzungen an.
Alleine im Werk EisenhĂŒttenstadt soll die KapazitĂ€t um 200.000 Tonnen in den nĂ€chsten 12 Monaten gekĂŒrzt und im Werk Bremen sollen durch verlĂ€ngerte Werksferien im vierten Quartal ebenfalls Mengen zurĂŒckgefahren werden. Auch andere europĂ€ische Standorte seien von den KĂŒrzungen betroffen.
Die angekĂŒndigten Maßnahmen sollen erst dann rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden, wenn sich die allgemeine Marktsituation in Hinblick auf ÜberkapazitĂ€ten und die Ertragssituation nachhaltig verbessert haben.
 

27.05.2019
Weiterhin steigende Rohstoffpreise - hierbei insbesondere Eisenerz - und eine stĂ€rkere Nachfrage haben die europĂ€ische Stahlhersteller dazu veranlaßt, fĂŒr die nĂ€chsten Wochen die fĂŒr eine gute Auslastung nötigen AuftrĂ€ge zu buchen. Hinzu kommt vermutlich auch eine Änderung der Warenströme, denn letzte Woche hat der US-PrĂ€sident Trump die Strafzölle fĂŒr Stahlimporte aus der TĂŒrkei halbiert, sodaß vermutlich wieder mehr Stahl aus der TĂŒrkei in die USA anstatt in die EU geliefert werden wird.
Man darf also davon ausgehen, daß die RĂŒckgĂ€nge der Schrottpreise der letzten Wochen und die damit verbundenen Preiskorrekturen bei Betonstahl nun wieder ausgeglichen werden und die Stahlpreise in den nĂ€chsten Wochen auch wieder etwas ansteigen werden. Auch muß wegen der anstehenden Werksferien wegen der derzeit starken NachfragetĂ€tigkeit teilweise mit Verzögerungen bei der Auslieferung gerechnet werden.
 

22.05.2019
Das zweitgrĂ¶ĂŸte Stahlwerk Großbritanniens British Steel ist insolvent geworden. Ursache hierfĂŒr war letzten Endes die Tatsache, daß die britische Regierung keine weiteren Staatsgarantien fĂŒr das hochverschuldete Werk mehr ĂŒbernehmen wollte und durfte. Hohe Rohstoffpreise sowie der drohende Austritt Großbritanniens aus der EU taten offenbar ein Übriges dazu.
Erst 2016 war British Steel vom indischen Stahlkonzern Tata Steel an den Finanzinvestor Greybull Capital verkauft worden.
British Steel soll unter Zwangsverwaltung zunĂ€chst weitergefĂŒhrt werden. Von der Pleite sind direkt ca. 4.000 Arbeitnehmer sowie ca. 20.000 Jobs bei den Zulieferern betroffen.
 

15.05.2019
Bedingt durch den Beginn großer Bauvorhaben, weitere Feiertage im Monat Juni sowie Warnstreiks bei einem deutschen Hersteller wird es in den nĂ€chsten Wochen zu erheblich lĂ€ngeren Lieferzeiten fĂŒr Listenmatten kommen.
Es ist damit zu rechnen, daß bis zu 4 Wochen Vorlauf fĂŒr Planung und Produktion bis zur Lieferung benötigt werden.
Wir empfehlen daher, den Bedarf an Listenmatten fĂŒr die nĂ€chsten Wochen rechtzeitig zu planen und einzuteilen, damit es nicht zu MaterialengpĂ€ssen auf Baustellen und in Produktionen fĂŒr Fertigteile kommt.
 

08.05.2019
In den letzten Jahren gab es ja immer wieder Hinweise auf BewehrungsstĂ€hle aus dem Ausland, die aufgrund von nicht abgefĂŒhrter Umsatzsteuer besonders gĂŒnstig waren. Deshalb war ja 2017 das sogenannte “Reverse Charge”-Verfahren (siehe hierzu auch das Lotter-Merkblatt “Reverse Charge”) eingefĂŒhrt worden, das aber wegen des hohen administrativen Aufwands kurze Zeit wieder eingestellt worden ist.
Eine Dokumentation des ZDF am gestrigen Tage hat sich ausfĂŒhrlich mit dem Umsatzsteuerbetrug - unter anderem auch bei Betonstahl und Walzdraht - beschĂ€ftigt. Diese Betrugsmasche, die professionell aufgebaut ist, viele verschiedene Waren umfaßt und ĂŒber verschiedene LĂ€nder auch außerhalb der EU gesteuert wird, hat laut diesen Recherchen ein Volumen von 50 Milliarden Euro jedes Jahr
Wir möchten Ihnen diese Dokumentation, die in der ZDF-Mediathek (Link) abrufbar ist, empfehlen.
 

Zulassung Spannstahllitzen ST 1660/1860  01.04.2019
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr Spannstahllitzen ST 1660/1860
  des von uns vertretenen Herstellerwerks Fapricela bis Ende 2023 verlĂ€ngert. 

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




29.03.2019
Wie auch in den letzten Jahren ist in der Woche vor und nach Ostern sowie um den 1. Mai mit einer Verknappung von Frachtraum zu rechnen, weil viele LKW-Fahrer diese Zeit auch fĂŒr Urlaube nutzen und somit nicht genĂŒgend Personal fĂŒr die anstehenden Auslieferungen zur VerfĂŒgung stehen wird.
Wir empfehlen daher, Dispositionen rechtzeitig vorzunehmen, damit Sie das bestellte Material auch rechtzeitig erhalten. Ansonsten besteht die Gefahr, daß Ihre Lieferungen verspĂ€tet bei Ihnen eintreffen werden und auch keine alternativen Liefermöglichkeiten bestehen.
 

22.03.2019
Ab sofort können wir Ihnen auch Betonstahl im Ring B500B (WR) mit einem Nenndurchmesser von Ø
20 mm mit bauaufsichtlicher Zulassung durch das DIBt anbieten. Die Coils sind mit einem Gewicht von 5 Tonnen verfĂŒgbar.
Den Dimensionsaufpreis fĂŒr diese Coils entnehmen Sie bitte der aktuellen DA-Liste in unserem Service-Bereich.
 

06.03.2019
Die USA haben die nÀchste Runde in Sachen Strafzölle und HandelsbeschrÀnkungen eingelÀutet.
Indien und der TĂŒrkei sollen bislang gewĂ€hrte VergĂŒnstigungen gestrichen werden bzw. der Status als “Entwicklungsland” aberkannt werden, da die beiden LĂ€nder zum einen laut Ansicht der USA keinen ausreichenden Zugang fĂŒr amerikanische Firmen und Produkte zu den InlandsmĂ€rkten gewĂ€hren und zum anderen seien die LĂ€nder mittlerweile “wirtschaftlich ausreichend entwickelt”, sodaß kein Anlaß mehr bestĂŒnde, jedwelche Vorteile in Form von Entwicklungshilfe zu gewĂ€hren.
Gleichzeitig werden neue Strafzölle gegen Mexiko, Kanada und China fĂŒr BaustĂ€hle geprĂŒft. Die US-Behörden wĂŒrden derzeit entsprechenden Informationen ĂŒber Preisdumping dieser Staaten fĂŒr BaustĂ€hle nachgehen.
FĂŒr Mexiko und Kanada sind weitere Strafzölle in Höhe von 30% und fĂŒr China sogar in Höhe von 222% im GesprĂ€ch.
 

01.03.2019
Die seitens der EU-Kommission festgesetzten Quoten fĂŒr Stahlimporte aus Nicht-EU-LĂ€ndern zeigen ihre Wirkung. So sind zum Beispiel die festgelegten Mengen fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben und Ringen sowie Walzdraht aus der TĂŒrkei fĂŒr den Zeitraum bis zum 30.06.2019 bereits jetzt ausgeschöpft, sodaß bis zum Ende dieses Zeitraums keine zusĂ€tzlichen Mengen mehr ohne Strafzölle in Höhe von 25% mehr auf die EuropĂ€ischen MĂ€rkte kommen werden.
Auch die Quoten fĂŒr Stahlimporte aus Rußland und Weißrußland sind bereits stark beansprucht.
 

betontage19_min19.-21.02.2019
Auch dieses Jahr waren wir wieder  auf den Betontagen in Neu-Ulm als Aussteller vertreten  und haben dort unser Lotter-Roth-Thermosystem, unser weiteres Leistungsspektrum und unsere Bewehrungslösungen fĂŒr die Bauwirtschaft und fĂŒr Fertigteilwerke prĂ€sentiert.
Wir danken den zahlreichen Besuchern an unserem Messestand fĂŒr die interessanten und fruchtbaren GesprĂ€che.

04.02.2019
Nach dem Dammbruch bei einer Eisenerzmine des Bergbaukonzerns Vale im brasilianischen
Brumadinho vom 25.01.2019, bei dem vermutlich mehrere hundert Menschen ums Leben gekommen sind, hat der weltgrĂ¶ĂŸte Eisenerz-Produzent Vale geplante Manager-Boni, Dividenden und AktienrĂŒckkĂ€ufe vorlĂ€ufig ausgesetzt.
Auch hat der brasilianische Staat fĂŒr drohende EntschĂ€digungszahlungen und Maßnahmen zur Beseitigung der SchĂ€den ca. 2,5 Milliarden Euro des Firmenvermögens eingefroren und eine Strafe in Höhe von 250 Millionen Euro gegen Vale verhĂ€ngt.
Als Folge aus dem UnglĂŒck und aufgrund einer starken Nachfrage nach Eisenerz aus China sind die Preise fĂŒr Erz seit der letzten Woche um bis zu ca. 10% gestiegen. Auch sind die Aktienkurse der anderen Bergbaukonzerne in Erwartung weiterer Preissteigerungen angestiegen.
 

31.01.2019
Am 1. Februar wollen die Tarifpartner der westdeutschen Stahlindustrie zur nĂ€chsten Verhandlungsrunde ĂŒber einen neuen Tarifabschluß zusammenkommen. Bislang waren die Verhandlungen ergebnislos verlaufen und so steigt die Gefahr von Arbeitsniederlegungen, da die Friedenspflicht zum heutigen Tage auslĂ€uft.
 

24.01.2019
UnternehmerverbĂ€nde in den USA haben in einem offenen Brief den amerikanischen PrĂ€sidenten Trump aufgefordert, die Strafzölle auf Stahl und Aluminium wieder zu streichen. Aufgrund der Beschaffungssituation in den USA wĂŒrden diese Zölle höhere Kosten fĂŒr Importe amerikanischer Unternehmen mit sich bringen. Auch mĂŒĂŸten amerikanische Unternehmen durch die festgelegten Gegenzölle erhebliche Einbußen hinnehmen.
 

21.01.2019
Die EU-Kommission hat den USA vorgeschlagen, zur Beilegung des Handelsstreits mit den USA eine begrenzte Handelsvereinbarung abzuschließen. Die VorschlĂ€ge sehen vor, gegenseitig die Zölle auf Industrieprodukte einschließlich Autos abzuschaffen und Verwaltungsakte zur Beseitigung von Handelshemmnissen zu straffen. Landwirtschaftliche Produkte sind von den VorschlĂ€gen ausdrĂŒcklich ausgeklammert, da man uneins ĂŒber Mindeststandards bei der Lebensmittelproduktion ist.
 

04.01.2019
Die Welthandelsorganisation WTO hat die seitens der EU-Kommission festgelegten Quoten fĂŒr Stahlimporte aus Drittstaaten in die EU veröffentlicht.
Mit Wirkung ab dem 02.02.2019 werden - abweichend zur bisherigen Praxis - lĂ€nderspezifische Quoten fĂŒr die einzelnen Produktsegmente festgelegt, die auf den Absatzzahlen und Marktanteilen von 2013 bis 2017 abhĂ€ngig sind.
Die Quoten wurden fĂŒr einen Zeitraum bis 30.06.2021 festgelegt, sodaß nun wieder Planungssicherheit besteht.

Diese Safeguard-Maßnahmen sollen verhindern, daß der europĂ€ische Wirtschaftsraum mit Stahlprodukten geflutet  wird, die bislang zum Beispiel in die USA exportiert worden sind und aufgrund der derzeitigen HandelsbeschrĂ€nkungen und Strafzölle seitens der amerikanischen Administration umgelenkt werden könnten.
Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen bei RĂŒckfragen hierzu gerne zur VerfĂŒgung.
 

02.01.2019
Die chinesische Stahlindustrie hat im Jahr 2018 ihre Rohstahlerzeugung um ca. 11% auf insgesamt 923 Mio to gesteigert. FĂŒr das Jahr 2019 wird allerdings ein RĂŒckgang auf ca. 900 Mio to erwartet.
Unter anderem sollen weitere KapazitĂ€ten aus UmweltschutzgrĂŒnden stillgelegt werden und auch die aktuelle Handelspolitik der USA wird auf die Stahlerzeugung in China nicht ohne Einfluß bleiben.
 

10.12.2018
Wie bereits kĂŒrzlich berichtet wird durch die Mauterhöhung zum 01.01.2019 sowie die EinfĂŒhrung der LKW-Maut auf Bundesstraßen mit teils empfindlichen Erhöhungen der Frachtkosten gerechnet.
KĂŒnftig wird nicht nur nach der Gewichtsklasse des Fahrzeugs sondern auch nach der Gesamtanzahl der Achsen des Fahrzeugs bzw. des Gespanns unterschieden.
Besonders fĂŒr LangeisenzĂŒge, die in die Gewichtsklasse ab 18 Tonnen mit mehr als 3 Achsen fallen, wird dies spĂŒrbare Auswirkungen haben. Es wird in dieser höchsten Eingruppierung mit einer Erhöhung von ca. 50% gerechnet.
Aus der nachfolgenden Tabelle können Sie die MautsÀtze ab dem 01.01.2019 ersehen.
 

 

 

7.5 - 12.0 to

12.0 - 18.0 to

ab 18.0 to <= 3 Achsen

ab 18.0 to >= 4 Achsen

 

 

Eur o 0 & 1

1 6,7 ct /k m

2 0,2 ct /k m

24,7 ct/km

26,1 ct/km

 

 

Eur o 2

1 5,6 ct /k m

1 9,1 ct /k m

23,6 ct/km

25,0 ct/km

 

 

Eur o 3

1 4,6 ct /k m

1 8,1 ct /k m

22,6 ct/km

24,0 ct/km

 

 

Eur o 4

1 1,4 ct /k m

1 4,9 ct /k m

19,4 ct/km

20,8 ct/km

 

 

Eur o 5

1 0,4 ct /k m

1 3,9 ct /k m

18,4 ct/km

19,8 ct/km

 

 

Eur o 6

  9,3 ct /k m

1 2,8 ct /k m

17,3 ct/km

18,7 ct/km

 

 

07.12.2018
Nach uns vorliegenden Informationen werden in den nĂ€chsten Tagen die Safeguard-Maßnahmen fĂŒr die Zeit ab Februar 2019 durch die EU-Kommission festgelegt und veröffentlicht.
Vermutlich wird es kĂŒnftig lĂ€nderspezifische Quoten fĂŒr Betonstabstahl, Walzdraht und Ringmaterial KR geben, die sich nach dem Importmengen der letzten 2-3 Jahre richten. FĂŒr Ringmaterial WR wird es wohl eine Gesamtquote fĂŒr alle Nicht-EU-LĂ€nder geben.
Die genauen Inhalte der Maßnahmen werden wir hier veröffentlichen, sobald die EU-Kommission diese beschlossen hat.
 

30.11.2018
Aus Veröffentlichung der EU-Kommission ist zu entnehmen, daß die Quoten fĂŒr Importe von Walzdraht und Walzdrahtprodukten (z.B. Baustahlmatten, Betonstahl in Coils) aus Nicht-EU-LĂ€ndern (siehe auch Newseintrag vom 19.07.2018) voraussichtlich in den nĂ€chsten beiden Wochen erreicht sein werden, sodaß dann fĂŒr solche Produkte die angeordneten Strafzölle in Höhe von 25% zum Tragen kommen wĂŒrden.
Diese Zölle wÀren je nach Liefervereinbarung entweder vom Importeur und in vielen FÀllen auch vom Besteller zu tragen.
Bei Betonstabstahl wird fĂŒr Mitte Januar mit Erreichen der festgelegten Quoten gerechnet.

Ferner muß damit gerechnet werden, daß bis zum Ende der Safeguard-Maßnahmen dann Importe aus Nicht-EU-LĂ€ndern erheblich weniger werden oder ganz ausbleiben, um die Zahlung von Strafzöllen zu vermeiden.

Bislang gibt es noch keine Hinweise, wie die EU nach Auslaufen der jetzigen Safeguard-Maßnahmen verfahren wird. Allgemein wird aber damit gerechnet, daß solche oder Ă€hnliche Maßnahmen verabschiedet werden, um der Umlenkung von Warenströmen aufgrund der derzeitigen US-Handelspolitik entgegenzuwirken.
 

06.11.2018
Die Bundesregierung hat eine Erhöhung des Mindestlohns beschlossen.
Im ersten Schritt soll der verbindliche Mindestlohn ab dem 01.01.2019 auf €/Std. 9,19 und im zweiten Schritt ab dem 01.01.2020 auf €/Std. 9,35 angehoben werden. Dies entspricht einer Erhöhung im insgesamt 5,8% fĂŒr die Jahre 2019 und 2020. VorschlĂ€ge von Oppositionsparteien, den Mindestlohn auf €/Std. 12,00 anzuheben, fanden keine Mehrheit.
In Verbindung mit den Erhöhungen der LKW-Maut zum 01.01.2019 wird mit teils empfindlichen Erhöhungen der Frachtkosten gerechnet.
 

22.10.2018
Wegen des anhaltenden Niedrigwassers auf deutschen FlĂŒssen, die nicht ĂŒber die ganze LĂ€nge geregelt sind, ist die Schiffahrt mittlerweile soweit betroffen, daß drahtverarbeitende Werke nicht die bestellten und benötigten Mengen Walzdraht rechtzeitig erhalten. Somit muß in den nĂ€chsten Wochen mit Verzögerungen in den ProduktionsablĂ€ufen und folglich auch bei den ursprĂŒnglich geplanten Lieferterminen gerechnet werden.
Die Stahlwerke verfĂŒgen noch ĂŒber ausreichende SchrottvorrĂ€te, jedoch könnten auch diese bei weiterhin ausbleibendem Regen schnell zur Neige gehen.
Aufgrund der niedrigen PegelstĂ€nde können Binnenschiffe entweder nur mit einem Bruchteil der normalen Lademenge fahren oder es mĂŒssen kleinere Schiffe mit geringeren LadekapazitĂ€ten eingesetzt werden.
Beides hat darĂŒber hinaus auch eine entsprechende Erhöhung der Frachtraten zur Folge.
 

Lotter-Kurier 10/201817.10.2018
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Oktober 2018) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe fĂŒr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.








01.10.2018
Die EU-Kommission hat ein Antidumping-Verfahren gegen Russland, die TĂŒrkei und Mazedonien fĂŒr Rohre und Hohlprofile eingeleitet. Im Rahmen des Verfahrens soll geprĂŒft werden, ob diese LĂ€nder mit Dumpingpreisen oder staatlich subventionierten Preisen ihren Absatz in der EU unrechtmĂ€ĂŸig gesteigert haben.
Die Folge eines solchen Verfahrens könnten dann Strafzölle auf die betroffenen Produkte fĂŒr diese LĂ€nder sein.
Dieses Verfahren lĂ€uft unabhĂ€ngig von den derzeit laufenden Safeguard-Maßnahmen.

 

24.09.2018
Die Schrottpreise sind im September nicht weiter gestiegen. Regional unterschiedlich hat es sogar minimale PreisabschlĂ€ge gegeben, was sich bislang aber nicht nachhaltig auf die Stahlpreise ausgewirkt hat. Hintergrund hierfĂŒr war vor allem, daß die tĂŒrkischen Stahlwerke als Großabnehmer europĂ€ischen Schrotts grĂ¶ĂŸere AbschlĂŒsse in den USA getĂ€tigt haben, um die dortige Administration bezĂŒglich der Strafzölle fĂŒr tĂŒrkische Stahlprodukte gnĂ€dig zu stimmen.
Die Walzdrahtpreise zeigen sich nach wie vor von dieser Entwicklung aufgrund der starken Nachfrage unbeeindruckt.
 

17.09.2018
Aufgrund der nach wie vor starken NachfragetĂ€tigkeit stehen die Stahlwerke mittlerweile vor dem Problem, daß durch die starke Beanspruchung der Anlagen immer wieder Walzungen abgebrochen werden mĂŒssen und grĂŒndliche Reparaturen nicht zeitnah ausgefĂŒhrt werden können. Dies fĂŒhrt dazu, daß nach wie vor immer wieder bestimmte Durchmesser und LĂ€ngen bzw. Coildurchmesser nicht kurzfristig verfĂŒgbar sind und somit die Notwendigkeit erhöhter Lagerhaltung bei den Verbrauchern besteht.
Die Werke werden diese Reparaturen im Rahmen der Werksferien im Winter durchfĂŒhren, wobei damit zu rechnen ist, daß diese dieses Mal lĂ€nger ausfallen werden, um die Masse an Reparatur- und Pflegearbeiten bzw. Neuinstallationen ĂŒberhaupt umsetzen zu können.
Die nĂ€chsten Walzungen sind teilweise zudem bereits so ausgebucht, daß die Werke teils keine zusĂ€tzlichen AuftrĂ€ge mehr hinzubuchen können. Die VerfĂŒgbarkeit wird also voraussichtlich bis Ende des Jahres und ggf. auch Anfang nĂ€chsten Jahres immer noch eingeschrĂ€nkt sein.
 

20.08.2018
Die seit nunmehr seit April anhaltende, zu trockene Witterung hat die PegelstĂ€nde in den deutschen FlĂŒssen so weit sinken lassen, daß zum Teil nur noch eingeschrĂ€nkter Schiffsverkehr möglich ist.
Soweit Schiffe mit Schrott, Walzdraht oder anderen Fertigprodukten ĂŒberhaupt noch verkehren können, so können diese zum Teil nur noch bis zu 50% ihrer LadekapazitĂ€ten nutzen.
Auch sind aufgrund der PegelstÀnde Lieferungen mit lÀngeren Lieferzeiten wegen geringeren Fahrtgeschwindigkeiten verbunden.
Diese Tatsachen haben die Frachtraten und Transportkosten erheblich ansteigen lassen. Zum Teil wurden dann die Ladungen auf LKW umgeplant, was angesichts knappen Frachtraums zu einer weiteren VerschĂ€rfung der Liefersituation gefĂŒhrt hat.
Selbst, wenn es in den nĂ€chsten Wochen auch wieder etwas regnen sollte, so wird allgemein damit gerechnet, daß sich die Lage nicht vor Oktober entspannen wird.
 

06.08.2018
Die Schrottpreise haben sich im Vergleich zum Vormonat kaum verĂ€ndert, jedoch sind gefragte Schrottsorten fĂŒr die Herstellung von BetonstĂ€hlen derzeit knapp. Daher haben auch die Stahlpreise im Vergleicht zum Monat Juli nochmals zugelegt.
Da die Walzdrahtpreise noch stÀrker als die Betonstahlpreise gestiegen sind, ist bei BewehrungsstÀhlen auf Basis von Walzdraht (Lagermatten, Listenmatten, Ringmaterial KR, Bewehrungsdraht und GittertrÀger) analog eine entsprechende Preisanhebung der Herstellerwerke zu verzeichnen.
Nach wie vor ist - auch bedingt durch die Ferienzeit - Frachtraum knapp und die Nachfrage immer noch sehr rege, sodaß derzeit mit Lieferzeiten von zum Teil 2-3 Wochen zu rechnen ist.
Wir raten unseren Kunden daher, rechtzeitig Material abzurufen und die LagerbestĂ€nde  nicht zu stark zu reduzieren, damit eine kontinuierliche Materialversorgung der Produktion gesichert ist.
FĂŒr die nĂ€chsten Wochen wird mit weiteren Preiserhöhungen und einer weiterhin angespannten Situation bei den Lieferterminen gerechnet.
 

19.07.2018
Mit Wirkung vom heutigen Tage setzt die EU-Kommission vorlĂ€ufige Schutzmaßnahmen fĂŒr Importe diverser Stahlprodukte in Kraft. Diese sogenannten Safeguard-Maßnahmen sind eine Reaktion auf die seitens der USA erhobenen Strafzölle  und sollen Umlenkeffekte beschrĂ€nken.
Es wird befĂŒrchtet, daß durch die US-Schutzzölle mehr Stahlprodukte auf den europĂ€ischen Markt drĂ€ngen könnten und daher sollen die Importe auf dem bisherigen Niveau festgeschrieben und zusĂ€tzliche, durch die beschrĂ€nkten Möglichkeiten fĂŒr Lieferungen in die USA ggf. in den EU-Markt drĂ€ngenden Mengen verhindert werden.
Diese Maßnahmen sorgen dafĂŒr, daß bisherige Warenströme weder in der Art noch in der Menge behindert werden und auch nötige Importe auch weiterhin ohne Mehrkosten erhalten bleiben.

Diese Maßnahmen betreffen 23 Stahlproduktkategorien und bei Überschreitung der bisherigen Importquoten der letzten 3 Jahre könnten dann ebenfalls Strafzölle in Höhe von 25% fĂŒr die die Quote ĂŒberschreitenden Mengen erhoben werden. Ausgenommen werden sollen EntwicklungslĂ€nder, deren Quoten unter 3% der Gesamtimporte ausmachen, um diese LĂ€nder weiterhin zu fördern.

Die vorlĂ€ufigen Schutzmaßnahmen sollen zunĂ€chst fĂŒr 200 Tage gelten und betroffene Verbraucher sowie Im- und Exporteure können sich binnen dieser Frist zu diesen Maßnahmen Ă€ußern. Nach diesen 200 Tagen sollen die Ergebnisse betrachtet und diskutiert und dann ggf. in endgĂŒltige Maßnahmen umgewandelt werden.

Im Gegensatz zu den US-Schutzzöllen entsprechen die Safeguard-Maßnahmen den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO). Die seitens der US-Administration angekĂŒndigte Klage gegen diese Maßnahmen bei der WTO dĂŒrfte also wenig Aussicht auf Erfolg haben.

In Bezug auf Bewehrungsprodukte betreffen die EU-Maßnahmen vor allem Walzdraht und Walzdrahtprodukte. Es ist aufgrund dieser Maßnahmen jedoch nicht mit einer Verknappung zu rechnen, da der Verbrauch in den letzten 3 Jahren schon recht hoch war und somit auch Importe gesichert sein dĂŒrften. Eine Übersicht ĂŒber die betroffenen Produktgruppen können Sie hier herunterladen.
 

13.07.2018
FĂŒr die nĂ€chsten Wochen wird mit wieder ansteigenden Preisen fĂŒr Schrott und Walzdraht gerechnet, sodaß man von ebenfalls ansteigenden Preisen fĂŒr alle Betonstahlprodukte rechnen muß.
Derzeitigen Informationen zufolge werden die Schrott- und Walzdrahtpreise stĂ€rker ansteigen als zunĂ€chst vermutet und demzufolge werden auch die Preise fĂŒr Betonstahl in StĂ€ben und Ringen sowie fĂŒr Baustahlmatten und GittertrĂ€ger wohl wieder ein Niveau erreichen, das im ersten Quartal / Anfang des zweiten Quartals zu verzeichnen war.
 

11.07.2018
Bei einem italienischen Betonstahlhersteller mußte am heutigen Tage wegen ausgetretener RadioaktivitĂ€t die Produktion komplett eingestellt werden. Offenbar war radioaktiv belasteter Schrott angeliefert worden, der beim Einschmelzen in der Abgasanlage einen entsprechenden Alarm ausgelöst hat.
Externe Gutachter haben eine radioaktive Belastung des Werkes und des umgebenden GelĂ€ndes bestĂ€tigt, sodaß das komplette Personal das Werk verlassen und die gesamte Produktion gestoppt werden mußte.
Derzeit steht noch nicht fest, wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann.
Auch wird derzeit geprĂŒft, ob radioaktiv belasteter Betonstahl bereits in Umlauf gekommen ist.
 

09.07.2018
Die Lieferzeiten fĂŒr Betonstahl und Baustahlmatten werden sich in den nĂ€chsten Wochen durch die anstehenden Werksferien und die nach wie vor anhaltende Knappheit an Frachtraum weiter verlĂ€ngern. Besonders bei offenen Plateau-Aufliegern herrscht derzeit eine Nachfrage, die nicht durch die zur VerfĂŒgung stehenden Fahrzeuge gedeckt werden kann. Je nach Destination ist fĂŒr bestimmte Produkte mit Lieferzeiten von mehreren Wochen zu rechnen.
Insbesondere können aufgrund der Knappheit an Frachtraum auch keine exakten Liefertermine genannt oder gar zugesichert werden.
Wir bitten daher unsere Kunden, rechtzeitig Material zu disponieren, damit die Produktion bei Ihnen sichergestellt werden kann.
 

15.06.2018
Die EU hat als Reaktion auf die amerikanischen Strafzölle auf Stahl und Aluminium ihrerseits als Gegenmaßnahme die EinfĂŒhrung von Gegenzöllen beschlossen. Dieser Entschluß erfolgte einstimmig.
So können ab dem 01. Juli Zölle zwischen 10% und 25% auf Produkte wie Whiskey, Erdnußbutter, MotorrĂ€der und Jeans aber auch Stahl- und Industrieprodukte mit einem vorlĂ€ufigen Volumen von ca. 2,8 Mrd. Euro verhĂ€ngt werden.
Leider hat man es versĂ€umt, auch fĂŒr Twitter-Nachrichten aus dem weißen Haus eine Sonderabgabe zu beschließen.
 

14.06.2018
Der Transitgipfel in Tirol, bei dem es unter Einbeziehung von Deutschland und Italien um die Begrenzung der LKW-Transporte durch Tirol und ĂŒber den Brenner ging, ist gescheitert.
Tirol wollte eine Begrenzung der LKW-Transporte sowie eine stĂ€rkere Verlagerung von GĂŒtertransporten auf die Schiene durchsetzen. Außerdem wollte Tirol die LKW-Maut in Form einer Korridormaut fĂŒr die Strecke von Verona bis MĂŒnchen erheblich anheben.
Außer einer AbsichtserklĂ€rung zu einer StĂ€rkung der Schienentransporte gab es keine Ergebnisse, woraufhin Tirol ankĂŒndigte, an den Blockabfertigungen an den Grenzen festzuhalten was derzeit zu langen Staus fĂŒhrt.
Man darf also zumindest fĂŒr die Sommermonate mit erheblichen Verzögerungen von LKW-Transporten aus Italien rechnen. Auch Kostensteigerungen hierdurch sowie die LKW-Maut auf deutschen Bundesstraßen sind zu erwarten.
 

01.06.2018
Zum 1. Juli diesen Jahres tritt die erweiterte LKW-Maut in Kraft.
Dies bedeutet, daß alle LKW ab 7,5 to kĂŒnftig auch auf Bundesstraßen Maut bezahlen mĂŒssen, wĂ€hrend dies bislang nur fĂŒr die Bundesautobahnen und die autobahnĂ€hnlichen Bundesstraßen galt.
Dies wird eine spĂŒrbare Erhöhung der FrachtsĂ€tze mit sich bringen und sich somit auch unmittelbar auf die Stahlpreise auswirken.
Da die genaue Höhe der MautsĂ€tze derzeit noch nicht feststeht, lĂ€ĂŸt sich schwer vorhersagen, wie hoch die Erhöhung der bisherigen Frachten ausfallen wird.
Bislang galt die LKW-Maut auf ca. 13.000 km Bundesautobahnen und ca. 2.300 km Bundesstraßen. Mit EinfĂŒhrung der erweiterten Maut werden kĂŒnftig ca. 40.000 km Bundesstraßen in Deutschland gebĂŒhrenpflichtig.
 

31.05.2018
Die USA haben die Aussetzung der Strafzölle fĂŒr Stahl- und Aluminiumimporte aus der EU erwartungsgemĂ€ĂŸ nicht verlĂ€ngert. Ebenso wurden die temporĂ€ren Befreiungen fĂŒr Kanada und Mexiko nicht verlĂ€ngert.
Die EU-Komission hat - wie auch die Regierungen von Kanada und Mexiko - angekĂŒndigt, ihrerseits nun kurzfristig Strafzölle auf US-Waren zu erheben.
Es darf bezweifelt werden, daß Sonderzölle auf MotorrĂ€der und Whiskey aus US-Produktion den US-PrĂ€sidenten sonderlich beeindrucken werden. Er schießt sich derweil auf die deutsche Automobilindustrie ein.
An dieser Stelle muß nochmals klargestellt werden, daß Deutschland keinen Betonstahl in StĂ€ben und Ringen oder Baustahlmatten in die USA exportiert und die deutschen Betonstahlhersteller von den Strafzöllen direkt nicht betroffen sein werden. Inwieweit andere europĂ€ische LĂ€nder davon betroffen sein werden, muß abgewartet werden.
 

11.05.2018
Die Hoffnungen mancher Marktteilnehmer, die Preise wĂŒrden im Laufe Mai einbrechen, haben sich nicht erfĂŒllt.
Zum einen ist die Auslastung der Stahlwerke nach wie vor gut und auch die Vormaterialpreise sind stabil geblieben, sodaß kein Anlaß seitens der Produzenten bestand, die erhofften, grĂ¶ĂŸeren PreisabschlĂ€ge vorzunehmen.
FĂŒr die nĂ€chsten Wochen ist derzeit von einem ziemlich stabilen Preisniveau auszugehen.
 

30.04.2018
Der US-PrĂ€sident Trump hat die temporĂ€re Aussetzung der Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte fĂŒr die EU-Staaten bis zum 31.05.2018 verlĂ€ngert. Offenbar wird auch der US-Administration langsam klar, daß bei einem Handelskrieg mit der EU auch fĂŒr die USA schmerzhafte Einschnitte zu erwarten wĂ€ren. Insoweit darf man nun gespannt sein, was die Verhandlungen laufs Mai fĂŒr ein Ergebnis erbringen werden.
 

23.04.2018
Entgegen vieler Unkenrufe sind die Schrottpreise fĂŒr den Monat April stabil geblieben, sodaß derzeit nach wie vor von unverĂ€nderten Stahlpreisen fĂŒr April und Überhangmengen Mai ausgegangen werden kann. Auch die Walzdrahtpreise haben sich nicht verĂ€ndert.
Allerdings lassen sich wegen der steigenden Nachfrage und den zeitlich verschobenen Materialabrufen derzeit zum Teil wieder erhebliche Verzögerungen bei der Auslieferung feststellen.
Aufgrund der Feiertage im Monat Mai wird sich diese Situation sicherlich noch verschĂ€rfen, sodaß sich die Lieferzeiten wohl nochmals wegen fehlender FrachtkapazitĂ€ten und guter Nachfrage verlĂ€ngern werden.
 

03.04.2018
Die Stahlwerke sind derzeit aufgrund der besseren WitterungsverhĂ€ltnisse wieder sehr gut ausgelastet und haben RĂŒckstĂ€nde, die wĂ€hrend des kalten Wetters der vergangenen Woche nun auszuliefern. Auch konnten entsprechende NeuauftrĂ€ge gebucht werden, die ebenfalls zur Auslieferung anstehen.
In Verbindung mit den Osterferien und den anstehenden Feiertagen im Monat Mai wird fĂŒr die nĂ€chsten Wochen mit einer angespannten Versorgungssituation und zum Teil erheblich lĂ€ngeren Lieferzeiten gerechnet.
Hierbei spielt sicherlich auch die derzeit Knappheit an geeignetem Frachtraum eine große Rolle.
Wir empfehlen unseren Kunden, ihre BedarfsfĂ€lle rechtzeitig einzuteilen und bei den LagerbestĂ€nden die lĂ€ngeren Lieferzeiten in den nĂ€chsten Wochen zu berĂŒcksichtigen.
 

29.03.2018
Die Schrottpreise sind im Monat MĂ€rz wieder angestiegen, sodaß die Betonstahlpreise fĂŒr den Monat April wieder moderat ansteigen werden.
 

22.03.2018
Kurz vor Inkrafttreten der seitens der USA verkĂŒndeten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus dem Ausland am morgigen Tag ist auch fĂŒr die EU-Staaten eine Ausnahmeregelung bekanntgegeben worden.
Demnach werden auch weiterhin (zumindest vorlÀufig) Stahlimporte aus den EU-Staaten nicht mit einem Strafzoll in Höhe von 25% (Aluminiumimporte 10%) belegt.
Bislang waren solche Ausnahmen nur fĂŒr Mexiko und Kanada vorgesehen worden. Nach neuesten Informationen sollen Importe aus allen EU-Staaten sowie SĂŒdkorea, Australien, Argentinien und Brasilien ebenfalls von den Strafzöllen ausgenommen sein.
SpĂ€testens jetzt dĂŒrfte klar sein, daß das eigentliche Ziel der Maßnahmen der USA die chinesische und russische  Stahlwirtschaft mit ihren Dumpingpreisen sein dĂŒrfte.
Wenn nicht in letzter Minute eine Regelung fĂŒr die EU getroffen worden wĂ€re, hĂ€tte man seitens der EU-Komission sicherlich Gegenmaßnahmen ergriffen, die auch fĂŒr die USA unangenehm geworden wĂ€ren.
 

19.03.2018
Die USA haben der EU-Kommission neue Bedingungen fĂŒr den Verzicht auf die verhĂ€ngten Strafzölle auf Stahlimporte im Vorgriff auf die in KĂŒrze geplanten GesprĂ€che zur Vermeidung eines Handelskrieges genannt.
So soll die EU den USA zusichern, daß nicht mehr Stahl in die USA von den EU-Mitgliedsstaaten exportiert werde wie im gesamten Jahr 2017 und außerdem sollte die EU geeignete Maßnahmen gegen Stahlimporte zu Dumpingpreisen insbesondere aus China ergreifen. Desweiteren solle die EU bei internationalen Verhandlungen die Standpunkte der USA in Handelsfragen unterstĂŒtzen.
GrundsĂ€tzlich sei aber zuvor die stĂ€rkere finanzielle Beteiligung der EU-Staaten an laufenden MilitĂ€raktionen der USA und eine Steigerung der EU-RĂŒstungsausgaben sicherzustellen.
 

Zulassung GittertrĂ€ger ALW  12.03.2018
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr die ALD- und ALW-GittertrĂ€ger
  zur Herstellung doppelschaliger WĂ€nde mit Wirkung zum 01.03.2018 bis 2023 verlĂ€ngert. 

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




09.03.2018
Der US-PrĂ€sident Trump hat wie angekĂŒndigt Strafzölle auf Stahlimporte in Höhe von 25% und auf Aluminiumimporte in Höhe von 10% per Dekret angeordnet. Gleichzeitig hat er betroffenen Staaten angeboten, sich von diesen ImportbeschrĂ€nkungen freikaufen zu können.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals ausdrĂŒcklich darauf hinweisen, daß in Deutschland keine BetonstĂ€hle fĂŒr den US-Markt produziert werden. Insoweit sind die Betonstahlhersteller in Deutschland nicht von den Strafzöllen betroffen. Inwieweit Walzdrahtlieferungen hiervon betroffen sein könnten, ist noch nicht ganz klar.
Es zeigt sich aber auch, daß die USA bei Staaten, mit denen sie entsprechende Freihandelsabkommen verhandeln derzeit von solchen Strafmaßnahmen ausgenommen sind.
Die EU hat angekĂŒndigt, Ihrerseits auf bestimmte US-Waren erhöhte Zölle aös Gegenmaßnahme einzufĂŒhren. Auch China hat bereits angekĂŒndigt, nicht tatenlos zuzusehen, wie sich die USA abschotten.

Zu diesem Thema der HandelseinschrĂ€nkungen wurde unser GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. von Briel heute vom SĂŒdwestdeutschen Rundfunk interviewt.
Wir stellen Ihnen gerne das Interview mit ihm und auch die komplette Sendung “Das MĂ€rchen vom freien Handel” mit weiteren Interviews und BeitrĂ€gen zum Anhören oder herunterladen zur VerfĂŒgung.

SWR2-Interview mit Dr. von Briel (4:06 Minuten)
komplette SWR2-Sendung “Geld - Markt - Meinung” (24:29 Minuten)
 

Zulassung GittertrĂ€ger ALD  05.03.2018
 
  Das Institut fĂŒr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung fĂŒr den ALD-GittertrĂ€ger
  mit Wirkung zum 01.03.2018 bis 2023 verlĂ€ngert. 

  Die neuen Zulassungsunterlagen und Übereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich fĂŒr Sie als Download verfĂŒgbar.




05.03.2018
Aus gegebenem Anlaß möchten wir Sie darĂŒber informieren, daß mehrere GittertrĂ€gerhersteller in den letzten Tagen ihre Zulassungen durch das DIBt haben ĂŒberarbeiten und verlĂ€ngern lassen.
Wir möchten bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, daß mit dem Auslaufen der "alten" Zulassungen und Inkrafttreten der geĂ€nderten Zulassungen sĂ€mtliche Übereinstimmungszertifikate auf die bisherigen Zulassungen ungĂŒltig geworden sind. Dies betrifft insbesondere auslĂ€ndische Hersteller und Betreiber von GittertrĂ€gerschweißanlagen ohne eigene bauaufsichtliche Zulassung.
Bitte prĂŒfen Sie daher, ob die von Ihnen eingesetzten GittertrĂ€ger auf einer aktuellen, gĂŒltigen bauaufsichtlichen Zulassung bzw. einem entsprechenden Übereinstimmungszertifikat beruhen.
GittertrĂ€ger, die nicht ĂŒber eine gĂŒltige Zulassung oder ein gĂŒltiges Übereinstimmungszertifikat verfĂŒgen, dĂŒrfen danach nicht mehr in Fertigteilwerken eingesetzt werden.
Sollten hierzu Fragen Ihrerseits bestehen, stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne zur VerfĂŒgung.
 

01.03.2018
Der US-PrĂ€sident Trump hat fĂŒr Importe auf Stahlprodukte Strafzölle von bis zu 25% angekĂŒndigt.
Diese AnkĂŒndigung hat in den Medien zu großer Aufruhr gefĂŒhrt und auch die Börsenkurse unter Druck gebracht.
Dabei bedarf diese AnkĂŒndigung einer genaueren Betrachtung, die fĂŒr die EinschĂ€tzung der einzelnen Produktsparten zu unterschiedlichen Ergebnissen fĂŒhren könnte.
Betroffen sind realistisch gesehen Walzstahlprodukte wie z.B. TrĂ€ger und Konstruktionsrohre fĂŒr den Bau sowie Bleche fĂŒr die KonsumgĂŒter- und Automobilindustrie.
Vor Jahren war schon einmal versucht worden, fĂŒr solche Produkte Strafzölle zu verhĂ€ngen, jedoch mußte die amerikanische Administration einsehen, daß SpezialstĂ€hle, die in den USA benötigt und in Europa gefertigt wurden, gar nicht durch inlĂ€ndische Stahlprodukte ersetzt werden konnten, sodaß die Zölle seinerzeit ausgeblieben waren.
Es wird auch allgemein vermutet, daß diese Zölle eher als Drohung zur Festigung der Verhandlungsposition der Amerikaner fĂŒr multi- und bilaterale Handelsabkommen zu werten sind.
Betonstahlprodukte werden im Falle einer EinfĂŒhrung zumindest fĂŒr Stahl aus europĂ€ischer Produktion (mit ggf. Ausnahme von Walzdraht) wohl nicht betroffen sein, weil diese StĂ€hle fĂŒr den US-Markt nicht in Europa gefertigt werden. Dies dĂŒrfte eher China betreffen.
Insoweit wĂŒrde sich eine solche Maßnahme nicht oder nur in geringem Umfang auf die deutschen und westeuropĂ€ischen Betonstahlpreise auswirken.
Angesichts der europĂ€ischen Gegendrohung, den “Orangensafthahn” der Amerikaner im Falle von Strafzöllen zuzudrehen oder schwere MotorrĂ€der eines bekannten Herstellers unerschwinglich zu machen, darf man gespannt sein, ob und in welcher Form die angedrohten Zölle und angedrohten Gegenmaßnahmen realisiert werden und wie diese sich in der RealitĂ€t auswirken werden. Wir sehen derzeit keinen Grund fĂŒr Panikreaktionen.
 

betontage18_min20.-22.02.2018
Auch dieses Jahr waren wir wieder  auf den Betontagen in Ulm als Aussteller vertreten und haben dort unser Lotter-Roth-Thermosystem, unser weiteres Leistungsspektrum und unsere Bewehrungslösungen fĂŒr die Bauwirtschaft und Fertigteilwerke prĂ€sentiert.
Wir danken unseren Kunden und den vielen Interessenten fĂŒr den regen Besuch unseres Messestandes und die interessanten GesprĂ€che.

12.02.2018
Die nach wie vor kalte Witterung hat sich auf die BautĂ€tigkeit stĂ€rker als erwartet ausgewirkt. Regional unterschiedlich  wurden auf Baustellen die Arbeiten eingestellt. Entsprechend hat sich die LiefertĂ€tigkeit der Werke verlangsamt und die Schrottpreise sind fĂŒr den Monat Februar nicht gestiegen. Trotz regionaler, leichter RĂŒckgĂ€nge der Schrottnotierungen sind die Stahlpreise stabil geblieben.
Es wird aber allgemein damit gerechnet, daß der Stahlbedarf im Monat MĂ€rz wieder grĂ¶ĂŸer wird und die Schrottpreise wieder steigen werden. Folglich muß von leicht steigenden Stahlpreisen ab dem Monat MĂ€rz ausgegangen werden.
 

29.01.2018
Der bislang ausgebliebene Winter hat dafĂŒr gesorgt, daß die Verbraucher in Deutschland bereits seit Jahresanfang wieder mit vollen KapazitĂ€ten arbeiten. Entsprechend hat auch die NachfragetĂ€tigkeit wieder spĂŒrbar zugenommen.
FĂŒr den Monat Februar wird von nur leicht steigenden Preisen ausgegangen, weil die Baukonjunktur in China erst Ende Februar wieder voll anlaufen wird.
Marktbeobachter gehen davon aus, daß allerdings im MĂ€rz mit spĂŒrbaren Verteuerungen der Rohstoffe und somit zu Preissteigerungen und verlĂ€ngerten Lieferzeiten bei allen Bewehrungsprodukten zu rechnen ist. Ein Grund hierfĂŒr dĂŒrften die nach wie vor eingeschrĂ€nkten KapazitĂ€ten in Nordchina bei gleichzeitiger Nachfragesteigerung im gesamten asiatischen Raum sein. Auch fĂŒr Europa wird wieder mit steigendem Bedarf aufgrund der guten Baukonjunktur gerechnet, da die LagerbestĂ€nde wegen der guten Witterung derzeit stark abnehmen.
 

15.01.2018
Die Rohstoffpreise haben sich im Januar nur leicht erhöht und die LagerbestĂ€nde bei den Verbrauchern sind noch fĂŒr die nĂ€chsten Wochen ausreichend, sodaß fĂŒr den Monat Januar sowie Überhangmengen fĂŒr Anfang Februar von stabilen oder nur moderat steigenden Preisen ausgegangen werden kann.
 


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Bewehrungsdraht Verteilereisen Querbewehrung PK A+P GK A+G RK
Abstandhalter Abstandhalterkörbe Schlangenabstandhalter Distanzstreifen DT DK DS SBA Bestabil BS Apsta
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