News - Archiv 2022
 

Neuigkeiten des Jahres 2022 :

 

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11.11.2022
Entgegen dem urspr√ľnglichen Vorhaben der Bundesregierung, die LKW-Maut zum 01.01.2023 anzuheben, wird diese Erh√∂hung zun√§chst nicht kommen.
Grund hierf√ľr ist allerdings nicht, da√ü man seitens der Regierung die grunds√§tzliche Meinung zu Erh√∂hungen und Erweiterungen der LKW-Maut ge√§ndert hat, sondern die Tatsache, da√ü man aufgrund des erheblichen Widerstands der betroffenen Branchenverb√§nde diesen Punkt von der Tagesordnung des Verkehrsausschusses des Bundestages genommen hat.
Damit ist eine Erhöhung zu Beginn des nächsten Jahres schlichtweg nicht mehr umsetzbar geworden.
Die Branchenverb√§nde fordern schon seit langem eine grunds√§tzliche Reform der LKW-Maut anstelle st√§ndiger Erh√∂hungen zur Erreichung der Klimaziele in Einklang mit den Notwendigkeiten des G√ľterkraftverkehrs.
 

10.10.2022
Die EU hat letzte Woche neue Sanktionen gegen Russland und Belarus verh√§ngt. Im Rahmen des mittlerweile achten Sanktionspakets wurde beschlossen, den Import weiterer Stahlprodukte und Vorprodukte wie Kn√ľppel und Brammen ab Januar 2023 zu sanktionieren sowie auch den Export von Kokskohle f√ľr die Stahlherstellung und Komponenten, die milit√§risch genutzt werden k√∂nnten.
Gebietsmäßig wurden die Sanktionen auch auf die von Russland besetzten ukrainischen Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischja und Cherson erweitert.
Auch werden der EU-Luftraum f√ľr in russischem Besitz befindliche Flugzeuge sowie H√§fen und Schleusen f√ľr russische Schiffe  komplett gesperrt.
Ab September 2023 sollen zudem auch Stahlprodukte, die aus russischem Vormaterial gefertigt werden, von den Importverboten umfa√üt werden. Dies betrifft vor allem Re-Roller, die bislang aus russischen Brammen oder Kn√ľppeln Fertigprodukte ausgewalzt und diese Produkte “unter eigener Flagge” in die EU exportiert haben.
Ab 2024 soll zudem nicht nur der Kauf sondern auch der Transport und die Einfuhr russischer Produkte und Vorprodukte verboten sein.
 

06.09.2022
Ein italienischer Stahlhersteller, der auch den deutschen Markt mit Betonstahl beliefert, hat laut Informationen der zust√§ndigen italienischen Gewerkschaft Uilm letzte Woche verk√ľndet, sein Stahlwerk in Venetien aufgrund der gestiegenen Energiekosten den kompletten September ruhen zu lassen und nicht zu produzieren.

Es ist nicht auszuschließen, daß auch andere Stahlhersteller sich aufgrund der zu erwartenden Einschränkungen bei der Gasversorgung und den exorbitant gestiegenen Energiekosten zu solch drastischen Maßnahmen gezwungen sehen und ihre Produktionskapazitäten einschränken oder zeitweise stillegen.
 

05.09.2022
Arcelor Mittal hat angek√ľndigt angesichts der derzeitigen Kostenexplosion bei den Energiepreisen am Standort Bremen durch die Abschaltung eines Ofens die Produktion um 50% zur√ľckzufahren und am Standort Hamburg die Direktreduktionsanlage vorl√§ufig stillzulegen. An beiden Standorten sowie in den Werken in Duisburg und Eisenh√ľttenstadt wird bereits eine Kurzarbeitregelung angewandt.
Auch andere Stahlhersteller sollen bereits vorsorglich Kurzarbeit bei den zuständigen Behörden angemeldet haben, um ggf. schnell reagieren zu können, falls sich die Kostensituation bei den Energiepreisen nicht entspannt sondern noch weiter verschärfen sollte.
 

02.09.2022
Wie jetzt bekannt wurde, hat das vor wenigen Tagen vor Gibraltar havarierte Frachtschiff unter anderem Betonstabstahl geladen, der auch f√ľr den deutschen Markt bestimmt war. Da das Schiff halb gesunken ist und die Frachtr√§ume wohl geflutet sind, wird dieser Stahl eher nicht mehr verwendbar sein.
Das unter der Flagge von Tuvalu fahrende Frachtschiff war am Montag Abend in der Stra√üe von Gibraltar mit einem Fl√ľssiggastanker kollidiert, dabei leckgeschlagen und auf Grund gelaufen.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir darauf hinweisen, daß Ihre Streckenaufträge von diesem Umstand nicht betroffen sind, da wir Sie mit Betonstahl in Stäben und Ringen aus den Produktionen deutscher und europäischer Werke beliefern und daher Ihre Versorgung in den nächsten Wochen sichergestellt ist.
 

22.08.2022
Die russische Betreiberfirma Gazprom hat angek√ľndigt, wegen angeblicher Wartungsarbeiten die Gas-Pipeline “Nord Stream 1” vom 31. August bis zum 02. September erneut abzuschalten.
Damit wird in k√ľrzester Zeit die sowieso schon reduzierte Gasversorgung aus Russland zum zweiten Mal komplett unterbrochen.
Siemens Energy hat sich bislang noch nicht zu den angeblich n√∂tig gewordenen Wartungsarbeiten ge√§u√üert, obwohl vor kurzem ja erst Wartungsarbeiten durchgef√ľhrt worden waren und hierf√ľr die Pipeline bereits im Juli f√ľr 2 Wochen abgeschaltet und danach nur mit eingeschr√§nkter Kapazit√§t wieder in Betrieb genommen worden war.
Die Bundesnetzagentur hat die angeblichen Wartungsarbeiten an der Verdichterstation “Trent 60” als unbegr√ľndet kommentiert. Die Wartungsunterbrechung sei technisch nicht nachvollziehbar.
Auch ist bis zum heutigen Tage noch nicht klar, was mit der √ľberholten Turbine mittlerweile passiert ist und ob sie seit Juli inzwischen an Russland geliefert worden ist.
Infolge der Ank√ľndigung von Gazprom sind die Gaspreise auf ein neues Rekordhoch gestiegen.
 

16.08.2022
Auf Grundlage der k√ľrzlich von der Ampelkoalition erlassenen √Ąnderung des Energiesicherungsgesetzes ist am gestrigen Tage die endg√ľltige H√∂he der sogenannten Gasbeschaffungsumlage durch die Trading Hub Europe GmbH ver√∂ffentlicht worden.
Diese wird ab dem 1. Oktober 2022 f√ľr alle Entnahmestellen mit registrierender Leistungsmessung (also alle Verbraucher, die einen Gasz√§hler haben) erhoben und soll 2,419 ct/kWh betragen.
Sie soll f√ľr alle Gasbezugsvertr√§ge gelten, die vor dem 1. Mai 2022 abgeschlossen worden sind und den Gasimporteuren zugute kommen, die besonders von den drastisch gestiegenen Gaspreisen betroffen sind.
Unklar ist noch, ob f√ľr die Gasbeschaffungsumlage noch die gesetzliche Mehrwertsteuer in H√∂he von 19% hinzugerechnet werden mu√ü oder ob mit Genehmigung der EU-Kommission diese Umlage steuerfrei erfolgen wird. Ein Antrag durch das Wirtschaftsministerium ist gestellt worden; eine Entscheidung seitens der EU steht noch aus.
Fest steht dagegen, da√ü diese Ma√ünahme zu einer weiteren Verteuerung der Gaspreise f√ľhren wird, was auch die Stahlwerke und Weiterverarbeiter betreffen und sich in den n√§chsten Monaten mit ziemlicher Sicherheit auch auf die Stahlpreise auswirken wird.
 

08.08.2022
Die Niedrigwassersituation auf den deutschen Fl√ľssen hat sich in den beiden letzten Wochen wegen des ausbleibenden Regens weiter versch√§rft.
Nachdem die Elbe zum Teil nicht mehr schiffbar war, wurde in Tschechien zusätzliches Wasser aus Stauseen in die Elbe abgelassen, um den Wasserstand etwas zu erhöhen. Dennoch können die Schiffe hier nur mit Teilladungen und auch nur mit reduzierten Geschwindigkeiten verkehren.
Auf dem Rhein ist die Situation noch kritischer.
Der Pegel bei Kaub ist mittlerweile bei nur noch gut einem halben Meter. Ab einem Pegel von 40 cm ist der Rhein f√ľr Binnenschiffe nicht mehr befahrbar. Auch jetzt schon k√∂nnen die Schiffe nur noch maximal mit einem Drittel der Ladekapazit√§t und wesentlich langsamer fahren, was entsprechende Mehrfahrten und Versp√§tungen mit sich bringt.
Auch auf wichtigen Nebenfl√ľssen wie z.B. Main und Mosel sieht die Situation nicht besser aus.

F√ľr die n√§chsten beiden Wochen sind keine Regenf√§lle in Sicht, soda√ü die gro√üe Gefahr besteht, da√ü die Pegel weiter sinken werden und auf wichtigen Wasserstra√üen der Schiffsverkehr eingestellt werden mu√ü. Die diesj√§hrige Wetterlage √ľbertrifft noch die Hitzewelle aus dem Jahr 2018, die bereits zu starken Einschr√§nkungen der Schifffahrt und zu Versorgungsproblemen gef√ľhrt hat.

Von diesen Niedrigwassern ist auch die Stahlindustrie betroffen, die einen gro√üen Teil ihrer Rohstoffe (z.B. Schrott und Walzdraht) auf dem Wasserweg bezieht. Die Frachten haben sich in den letzten Wochen von verf√ľnffacht und so ist damit zu rechnen, da√ü die h√∂heren Frachtkosten auf die Materialpreise umgelegt werden m√ľssen.
Sehr stark betroffen werden auch die Kohlekraftwerke sein, die wegen des Ukraine-Konflikts jetzt wieder stärker genutzt werden sollen und die ebenfalls einen Großteil ihrer Kohle auf dem Wasserweg beziehen.
Eine Umschichtung von Masseng√ľtern auf die Bahn ist wegen der ebenfalls schon seit l√§ngerem andauernden Knappheit an Bahnwaggons ohne weiteres und wenn dann auch nur mit entsprechenden Mehrkosten m√∂glich.
 

25.07.2022
Das Bundeskabinett hat die Erh√∂hung der LKW-Maut zum 01.01.2023 beschlossen. Die √Ąnderung des bestehenden Bundesfernstra√üenmautgesetzes bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates, soda√ü der Einf√ľhrung der h√∂heren LKW-Maut wohl nichts mehr im Wege steht.
Als Grund f√ľr die Erh√∂hung werden Vorgaben aus der Eurovignetten-Richtlinie der Europ√§ischen Union angef√ľhrt.
Mit der h√∂heren Maut sollen k√ľnftig st√§rker die Verursachung von Luftverschmutzung und L√§rmemissionen ber√ľcksichtigt werden.
Das Bundesfinanzamt rechnet f√ľr den Zeitraum von 2023 bis 2027 mit gut 8 Milliarden Mehreinnahmen pro Jahr.
Die Erh√∂hung der LKW-Maut wird entsprechend zu h√∂heren Frachtkosten f√ľhren.

Hier eine √úbersicht √ľber die neuen Mauts√§tze ab dem 01.01.2023 :

2023_Maut

      Anmerkungen :
        Tandemachsen z√§hlen als 2 Achsen. Tridemachsen z√§hlen als 3 Achsen.
        Liftachsen und Hubachsen werden unabh√§ngig davon, ob sie im Einsatz sind, mitgez√§hlt.
        PMK = Partikeminderungsklasse f√ľr nachger√ľstete LKW

18.07.2022
Wie auch im letzten Sommer haben aufgrund der sommerlichen Temperaturen die Pegelst√§nde der Fl√ľsse stark nachgelassen, soda√ü davon ausgegangen werden mu√ü, da√ü eine Versorgung der deutschen Stahlwerke und Weiterverarbeiter auf dem Wasserwege in den n√§chsten Wochen Einschr√§nkungen mit sich bringen k√∂nnte.
Sollten wie im letzten Sommer einige Fl√ľsse nicht mehr schiffbar sein, werden Produktionskapazit√§ten, die von einer Zufuhr √ľber Wasser abh√§ngig sind, betroffen sein und es w√§re erneut mit verl√§ngerten Lieferzeiten zu rechnen.
 

11.07.2022
Mehrere europ√§ische Stahlwerke haben f√ľr die n√§chsten Wochen und ggf. Monate eine Beschneidung der Produktionskapazit√§ten wegen den weiterhin steigenden Energiepreisen angek√ľndigt. So soll nur noch zu den vermeindlich g√ľnstigeren Tageszeiten und an Wochenenden produziert werden oder es sollen gar √Ėfen tempor√§r stillgelegt werden, da man zu den aktuellen Marktpreisen wahrscheinlich nicht wird kostendeckend produzieren k√∂nnen.
Auch ist nach den √Ąu√üerungen von Politikern nicht klar, ob die Stahlwerke gen√ľgend Strom und Gas bekommen k√∂nnen, um eine Vollproduktion zu gew√§hrleisten. Daher will man mit solchen Produktionseinschr√§nkungen gegensteuern.
Die Versorgung mit Betonstahl und Baustahlmatten ist jedoch auch weiterhin gesichert, da gen√ľgend Produktionskapazit√§ten vorhanden sind.
 

04.07.2022
Russland hat Rohstoffe und Fertigprodukte, die nicht mehr in westliche Staaten exportiert werden d√ľrfen, verst√§rkt zu Sonderpreisen in asiatischen Staaten plaziert und somit zu dem Preisverfall beigetragen.
Die chinesische Wirtschaft hingegen wächst derzeit nur noch in geringem Maße wie seit vielen Jahren nicht mehr, sodaß die Angst vor einer globalen Rezession wächst.
Die weiter stark ansteigenden Energie- und Kraftstoffpreise dagegen belasten die Stahlhersteller und Spediteure nach wie vor in erheblichem Umfang, sodaß allgemein davon ausgegangen wird, daß ein weiterer Preisverfall auf das Niveau des letzten Jahres als eher unrealistisch anzusehen ist.
 

Betontage 202221.-23.06.2022
Nach einer coronabedingten Pause im vergangenen Jahr waren wir in  diesem Jahr wieder als Aussteller auf den Betontagen in Ulm vertreten.

Neben unserem Lotter-Roth-Thermosystem haben wir auch wieder unsere Gittertr√§ger f√ľr Elementdecken, doppelschalige W√§nde und den Schubtr√§ger ALS mit einer neuem Bemessungssoftware, unsere innovative Bewehrungs- und Schwei√ütechnik (auch mit einer neuen Konstruktionssoftware f√ľr Bamtec-Rollmatten), unsere Lotter-Geosonde f√ľr geothermische Anwendungen und viele andere Produkte pr√§sentiert.

Wir danken den zahlreichen Besuchern unseres Messestands f√ľr die vielen, interessanten Gespr√§che.

20.06.2022
Die Tarifparteien f√ľr die westdeutsche Stahlindustrie (NRW, Niedersachsen und Bremen) haben sich letzte Woche f√ľr die ca. 68.000 Besch√§ftigten auf einen Tarifabschlu√ü verst√§ndigt. Die L√∂hne und Geh√§lter sollen um 6,5% steigen.
F√ľr die ostdeutschen Besch√§ftigten wurde am Freitag eine Einigung in √§hnlicher Gr√∂√üenordnung gefunden. Diese mu√ü noch von beiden Seiten abgesegnet werden.
Eine Einigung f√ľr den Rest des Landes steht noch aus, soda√ü hier die Gefahr von Warnstreiks und damit verbundene Produktionsausf√§lle noch nicht gebannt ist. Man kann aber davon ausgehen, da√ü es hier zu √§hnlichen Abschl√ľssen kommen wird, die Pilotcharakter f√ľr den Rest Deutschlands haben d√ľrften.
 

13.06.2022
Die gesunkenen Schrottpreise haben zu einer Reduzierung der Preise f√ľr Betonstahl und Betonstahlmatten gef√ľhrt.
Die weiterhin steigenden Energiepreise haben jedoch die Hoffnungen vieler Marktteilnehmer auf noch stärkere Preissenkungen nicht wahr werden lassen.
Auch die Engp√§sse und gestiegenen Kraftstoffkosten haben die Transporte f√ľr Bewehrungsst√§hle teurer und schwerer verf√ľgbar gemacht.
Auch wird damit gerechnet, da√ü die Lohnforderungen der Gewerkschaften f√ľr die Stahlproduzenten zu erheblichen Kostensteigerungen bei den L√∂hnen und Geh√§ltern f√ľhren werden.
Es ist also davon auszugehen, daß nicht die kompletten Korrekturen bei den Schrottpreisen aufgrund der gestiegenen und weiterhin noch steigenden Kosten an den Markt weitergegeben werden können.
 

07.06.2022
Die EU-Kommission hat die Safeguard-Quoten f√ľr Stahlimporte in die EU aus Nicht-EU-L√§ndern zum 01.Juli. diesen Jahres und auch f√ľr die Folgejahre √ľberarbeitet.
Insbesondere hat es √Ąnderungen bei den l√§nderspezifischen Quoten gegeben.
Nach wie vor sind Stahlimporte aus der russischen Föderation ausgeschlossen.
L√§nderspezifische Quoten f√ľr Betonstahl gibt es ab dem 01.07.2022 nur noch f√ľr die T√ľrkei, Moldawien, Bosnien-Herzegowina und die Ukraine. Alle anderen L√§nder wurden in einer Sammelquote zusammengefa√üt.
Dar√ľber hinaus wurde die j√§hrliche Steigerung von 3% der Kontingentmenge auf 4% angehoben.
Nach wie vor gelten Strafzölle von 25% bei Überschreitung der festgelegten Importquoten.
 

30.05.2022
Die Gewerkschaften haben f√ľr die Unternehmen der deutschen Stahlindustrie Lohnerh√∂hungen von 8,2% gefordert. Die Arbeitgeber haben diese Forderung im Hinblick auf die zu erwartende wirtschaftliche Lage und die anstehenden Investitionen in eine klimafreundliche Stahlproduktion abgelehnt.
Es mu√ü also davon ausgegangen werden, da√ü sich die Fronten weiter verh√§rten werden und wie auch in der j√ľngeren Vergangenheit mit Warnstreils ab Anfang Juni zu rechnen ist, zumal die bisherigen Verhandlungen ergebnislos verlaufen sind.
Von solchen Warnstreiks könnten auch wieder solche Stahlwerke betroffen sein, die Bewehrungsstähle herstellen.
 

Lotter-Kurier 05/202223.05.2022
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Mai 2022) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe f√ľr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.









16.04.2022
Die Preisrallye scheint bei den Stahlpreisen langsam auszulaufen und es gibt sogar bescheidene Signale der Entspannung und Stabilisierung.
Nach wir vor sind aber die Lagerbestände der Stahlwerke aufgrund von Vormaterialengpässen in den letzten Wochen und reparaturbedingten Produktionsausfällen auf sehr niedrigem Niveau. Es ist nach wie vor mit eingeschränktem Lieferprogramm und langen Lieferzeiten zu rechnen.
Angespannt bleibt besonders die Situation auf den Frachtm√§rkten. F√ľr einige Destinationen in Deutschland sind nach wie vor keine Transportm√∂glichkeiten zu finden, selbst, wenn den Spediteuren entsprechende Konditionen gew√§hrt werden. Momentan k√∂nnen sich die Transporteure die besten Destinationen heraussuchen, soda√ü es nach wie vor einen erheblichen Mangel an Verf√ľgbarkeiten gibt.
Hinzu kommen nach wie vor die sehr hohen Kosten f√ľr Energie und Kraftstoffe, die diese Situation weiter unter Druck halten. Eine Entspannung ist vor dem Ende der Sommerferien sicherlich nicht zu erwarten, zumal die Herstellerwerke noch viele Altauftr√§ge ausliefern m√ľssen und so die Nachfrage nach Frachtraum auf hohem, nicht kurzfristig erf√ľllbarem Niveau bleibt.
 

09.05.2022
W√§hrend der Krieg in der Ukraine nach wie vor nicht nur die Nachrichten sondern auch die M√§rkte beherrscht, scheint es so, als ob die Spitze der Preisentwicklung nunmehr erreicht w√§re. Nachdem die Vorrats- und Hamsterk√§ufe sich in den letzten Tagen abgeschw√§cht haben, haben auch die Schrottpreise angesichts einer besseren Versorgungslage ihren H√∂hepunkt √ľberschritten und etwas nachgegeben. Grund hierf√ľr ist auch, da√ü asiatische Abnehmer sich umorientiert und von Ru√üland und Wei√üru√üland angebotene Stahlmengen gekauft haben, die diese beiden L√§nder aufgrund der Sanktionen nicht in die gewohnten Regionen absetzen konnten und so neue Absatzm√§rkte mit entsprechenden Preisabschl√§gen gesucht haben.
Die Energie- und Kraftstoffpreise hingegen zeigen noch keine Tendenz nach unten, sodaß von dieser Seite aus keine Entspannung in den nächsten Wochen zu erwarten ist.
 

04.04.2022
Wir hatten ja bereits seit mehreren Wochen berichtet, da√ü das nach wie vor ungez√ľgelte Kaufverhalten mancher Verbraucher nicht nur die Preisspirale f√ľr Bewehrungsst√§hle weiter antreibt sondern auch angesichts der vielen Auftr√§ge, die die Stahlwerke abzuwickeln haben, auch wieder mit verl√§ngerten Lieferzeiten, wie wir sie ja noch aus dem letzten Fr√ľhjahr kennen, gerechnet werden mu√ü.
Zu der starken Auslastung kommt noch hinzu, daß Stahlwerke wegen Schrottmangels oder den zu hohen Strompreisen nur eingeschränkt produzieren oder wegen lang geplanter Reparaturen zeitweise sogar ganz die Produktion einstellen.
Werksseitig wird wegen der starken internationalen Nachfrage auch mit einer weiteren Verknappung von Rohstoffen und Vormaterialien gerechnet.
Bislang ist die Versorgungslage noch recht gut, jedoch rechnen wir im April und Mai damit, daß sich diese Situation ändern wird und Lieferzeiten von mehreren Wochen keine Ausnahme mehr sein werden.
Mit einer kurzfristigen Entspannung ist folglich nicht zu rechnen.
Wir m√∂chten daher nochmals an unsere Kunden appellieren, vorausschauend die Materialabrufe zu planen und Anfragen √ľber gro√üe Stahlmengen wegen der geringen Chance auf Realisierung zu hinterfragen.
 

14.03.2022
Mittlerweile sind zu dem von der EU-Kommission aufgrund der beschlossenen Sanktionen verhängten Importverbot nähere Informationen veröffentlicht worden.
So gilt das Importverbot nicht nur f√ľr eine Reihe von Stahlerzeugnissen aus Russland, auch f√ľr Stahlprodukte aus Belarus (Wei√ürussland) gilt dieses Importverbot.
Das Importverbot umfaßt neben dem Kauf (Import) auch den Transport der von den Regelungen betroffenen Stahlerzeugnissen.
Um die Stahlversorgung in der EU sicherzustellen, werden die gestrichenen Safeguard-Quoten von Russland und Belarus auf andere Länder verteilt, um weiterhin den zollfreien Bezug bestimmter Stahlprodukte in die EU zu ermöglichen.
 

14.03.2022
Die EU-Kommission hat sich am Freitag in Abstimmung mit den USA und anderen Verb√ľndeten auf weitere Sanktionen gegen Ru√üland geeinigt. Insbesondere zielt ein Importverbot f√ľr russischen Stahl auf einen wichtigen Wirtschaftszweig Ru√ülands ab. Damit sind auch die f√ľr das zweite Quartal festgelegten Safeguard-Quoten wohl hinf√§llig, weil dieser Stahl nicht mehr in die EU exportiert werden darf.
 

11.03.2022
Nach einem italienischen Betonstahlhersteller hat nunmehr auch ein deutsches Stahlwerk angek√ľndigt, wegen der massiv gestiegenen Energiekosten die Produktion tageweise stillzulegen. Angesichts der aktuellen Kosten f√ľr Strom sei eine wirtschaftliche Produktion nicht mehr m√∂glich, so die Verlautbarung der Firmenleitung in der Presse.
 

07.03.2022
Stark angestiegene Strom- und Schrottpreise, die f√ľr Elektrostahlwerke einer der gr√∂√üten Kostenfaktoren sind sowie die gestiegenen Frachtkosten wegen der Preissteigerungen bei den Kraftstoffen sowie der mangelnden Verf√ľgbarkeit von geeigneten LKW und LKW-Fahrern haben die Preise f√ľr Betonstahl, Betonstahlmatten und andere Bewehrungsprodukte weiter in schwindelerregende H√∂hen schie√üen lassen.
Aber auch das nach wie vor unverhältismäßige Kaufverhalten einiger Marktteilnehmer hat maßgeblich zu diesen Preiserhöhungen beigetragen.
Es ist aktuell nicht absehbar, wie sich die Bezugspreise aufgrund der starken Nachfrage und der Ukraine-Krise in den nächsten Wochen weiterentwickeln werden. Es ist aber kurzfristig nicht mit einer Entspannung zu rechnen.
 

02.03.2022
Als Folge der Ukraine-Krise wird damit gerechnet, da√ü es zu erheblichen Engp√§ssen bei der Bereitstellung von Frachtraum f√ľr Stahltransporte kommen k√∂nnte. Der internationale Verbund der Spediteure weist aktuell darauf hin, da√ü durch den Krieg der bereits bestehende Mangel an LKW-Fahrern noch weiter versch√§rft wird, da ukrainische Fahrer nicht mehr das Land verlassen d√ľrften und dadurch ukrainische Spediteure kurzfristig nicht mehr zur Verf√ľgung st√ľnden und auch viele polnische Spediteure LKW-Fahrer aus der Ukraine besch√§ftigen.
Es muß also aufgrund der Knappheit an Fahrern und geeigneten LKW in der nächsten Zeit wieder mit längeren Lieferzeiten gerechnet werden, selbst, wenn das Material werksseitig vorrätig ist.
Wir bitten daher unsere Kunden, global verbriefte Mengen kurzfristig zu spezifizieren, damit auch die Transporte organisiert werden können.
 

01.03.2022
Die Medien berichten t√§glich √ľber die sich st√§ndig √§ndernde Situation in der Ukraine und die Sanktionen gegen Ru√üland. Leider bleibt hiervon auch der Stahlmarkt nicht unber√ľhrt.
Wir hatten Ende letzter Woche unsere Einsch√§tzung bez√ľglich der Materialversorgung mit Bewehrungsst√§hlen kundgetan, m√ľssen aber feststellen, da√ü leider wieder einige Gro√üabnehmer mit Panikk√§ufen die Situation zus√§tzlich anheizen und auch Schrotth√§ndler zunehmend spekulativ Mengen verknappen, soda√ü seit gestern erhebliche Preiserh√∂hungen f√ľr Vormaterialien und infolge dessen auch bei Betonstahl in St√§ben und Ringen und Betonstahlmatten zu verzeichnen sind.
Die Stahlwerke wollen die Fehler des letzten Jahres vermeiden und keine Mengen mehr zu Buche nehmen, die √ľber den Produktionskapazit√§ten liegen und wollen daher auch die sich √§ndernde Rohstoffbasis und die entsprechenden Energiekosten bei ihren Angeboten, die aktuell nur Tagesg√ľltigkeit haben, zugrunde legen.
 

28.02.2022
Mehrere italienische Stahl- und Walzwerke haben offenbar am Wochenende ihre Produktion eingestellt, da an den Stromb√∂rsen nicht genug Strom zu entsprechenden Konditionen, die eine kostendeckende Stahlproduktion erm√∂glichen w√ľrden, gekauft werden konnte.
Man hofft, bald wieder die Produktion aufnehmen zu k√∂nnen. Vorliegende Informationen berichten von Verhandlungen mit den zust√§ndigen Gewerkschaften √ľber die M√∂glichkeiten tempor√§rer Stillegungen.
 

25.02.2022
Die aktuelle Situation in Osteuropa hat zu reichlich Spekulationen gef√ľhrt, wie sich die kriegerische Auseinandersetzung sowie die geplanten und teilweise schon beschlossenen Sanktionen gegen Ru√üland auf die Versorgung mit Bewehrungsst√§hlen in den n√§chsten Wochen auswirken k√∂nnte.
Einige wenige Marktteilnehmer reagieren wegen der Nachrichtenlage recht hektisch.
Dies betrifft offenbar insbesondere Importe aus Wei√üru√üland (Belarus), von dessen Boden aus ja Donnerstag fr√ľh ebenfalls Angriffe auf ukrainische Einrichtungen stattgefunden haben.

Wir können nur davor warnen, wie im letzten Jahr in einen Schockzustand zu verfallen, daß es keinen Betonstahl mehr geben könnte. Der Marktanteil russischer und weißrussischer Betonstähle, die durch die europaweiten Safeguard-Quoten ohnehin stark beschränkt sind, ist gemessen am tatsächlichen Bedarf in Deutschland so gering, daß hier nicht mit Versorgungsengpässen zu rechnen ist, wenn wir alle besonnen mit der Situation umgehen.
Eine konkrete Gefahr, da√ü ausbleibende Importe aus Ru√üland und Wei√üru√üland zu Materialverknappungen f√ľhren k√∂nnten, ist aktuell nicht erkennbar.

Gleichwohl ist aufgrund der aktuellen Situation mit weiteren Steigerungen der Energie- und Kraftstoffpreise zu rechnen, was sich durchaus auch in den Stahlpreisen niederschlagen könnte.
 

11.02.2022
In den letzten Tagen haben die Rohstoffpreise zum Teil wieder kräftig angezogen.
So hat zum Beispiel Eisenerz f√ľr die Stahlerzeugung seit dem Tiefststand im November wieder um gut 50% zugelegt. Auch die Schrotth√§ndler haben f√ľr die n√§chsten Wochen Erh√∂hungen angek√ľndigt.
Nicht nur die stabile und teilweise zunehmende Nachfrage nach Rohstoffen sondern auch der Mangel an Frachtraum auf den Wasserwegen sowie coronabedingte Personalengpässe bei den Bergbaugesellschaften spielen hierbei eine große Rolle.
Die chinesische Regierung hat angesichts der starken Preiserhöhungen bei einigen Rohstoffen die Erfahrungen aus dem letzten Jahr zum Anlaß genommen, denjenigen, die spekulativ Rohstoffpreise in die Höhe treiben, mit drastischen Strafen zu drohen.
In der EU kommen dazu noch die Bef√ľrchtungen hinzu, da√ü eine weitere Eskalation der Ukraine-Krise und daraus resultierende Sanktionen Lieferungen von Rohstoffen und Fertigstahlerzeugnissen aus den Nicht-EU-L√§ndern Osteuropas betreffen und ebenfalls zu weiteren Preissteigerungen f√ľhren k√∂nnten.
 

31.01.2022
Nach den R√ľckg√§ngen im letzten Quartal haben sich die Vormaterialpreise f√ľr Stahlschrott und Eisenerz wieder erholt. Grund hierf√ľr ist die weltweit stabile und weiter ansteigende Baukonjunktur und auch die Tatsache, da√ü chinesische Stahlwerke aufgrund des milden Winters vorzeitig wieder die Produktion aufgenommen haben.
Diese Umst√§nde und auch die derzeit weiter steigenden Energiepreise sprechen eher f√ľr steigende Stahlpreise in den n√§chsten Wochen und Monaten.
 

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